Pixelpark-Gruender steigt bei Start-Up MyFaible ein

Written by weblog2 on Wednesday, November 28th, 2007 in Web 2.0.

pixelpark – Gründer Paulus Neef steigt beim Online-Start-Up “myfaible” ein. Damit engagiert sich der Internet-Pionier in einem Markt, den viele Experten für das zukunftsträchtigste Gebiet des Internets halten: die Gestaltung und Verwaltung sozialer Netzwerke.

Die Software macht sämtliche Formen von virtuellen sozialen Gruppen über ein Portal zugänglich, das sich der Benutzer nach seinen eigenen Bedürfnissen gestalten kann. Neef erwartet von MyFaible, dass es zu Deutschlands Volksnetzwerk avanciert. “MyFaible gibt den persönlichen Netzwerken, in denen sich jeder bewegt, – wie etwa Familie, Beruf oder Hobbys – ein zu Hause. Es ist eine dynamische Plattform, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht durch Kategorien oder Raster einengt.”

Neefs Unterstützung geht über das Finanzielle hinaus: “Ich glaube an MyFaible. Durch mein Engagement und mein Netzwerk will ich das hochkarätige Management-Team unterstützen, um dem außerordentlich innovativen Produkt “MyFaible” zum Erfolg zu verhelfen.” MyFaible wurde von Absolventen der Eliteuniversität Witten/Herdecke als konsequente Weiterentwicklung von Yahoo- oder Googlegroups gegründet.

Mit seinem Unternehmen Pixelpark erreichte der zur Avantgarde der Internetgründer zählende Neef zwischenzeitlich eine Marktkapitalisierung von  3,5 Milliarden Euro. Vor kurzem wurde bekannt, dass er mit seinem Konsortium Neva Media GmbH den exklusiven Zuschlag für den Betrieb von 16 TV-Sendern in Deutschland erhalten wird.

Yasni – Neue deutsche Personensuchmaschine

Written by weblog2 on Saturday, November 3rd, 2007 in Web 2.0.

Deutschlands erste auf Personen spezialisierte Suchmaschine unter yasni.de ist online. yasni zeigt an, was im Internet zu einem Namen öffentlich verfügbar ist. Jede Person kann Informationen zu jedem Namen finden.

“Wir schaffen Transparenz, auch im Sinne des Datenschutzes. Denn viele Internetnutzer wissen gar nicht, was alles über sie im Netz steht.”, so Steffen Rühl, der Gründer von yasni. Rühl weiter: “Die Menschen werden damit nicht durchsichtiger, als sie heute schon sind. Jeder ist für die Informationen, die er veröffentlicht, selbst verantwortlich, yasni hilft bei der Pflege des eigenen Rufes.” In den USA machen Webseiten wie Spock.com und Zoominfo.com mit automatisierten Personen-Profilen von sich reden. Dies ist bei Datenschützern umstritten, denn die persönlichen Profile werden in diesem Fall automatisch ohne Wissen der betroffenen Person erstellt. Nutzer von yasni können mit wenigen Klicks angezeigte Suchergebnisse ihrer Person zuordnen und sich so von anderen Personen mit gleichen Namen differenzieren.

yasni ist eine auf Namen und Personen spezialisierte Suchmaschine und Internet-Verzeichnis. yasni findet öffentlich im Internet verfügbare Informationen z.B. bei MySpace, Xing, Amazon und Google und zeigt diese übersichtlich auf einer Seite an. Nutzer können Suchergebnisse, die zu ihnen gehören, in einem eigenen Web-Profil speichern und so ihren guten Ruf im Internet schützen. Mit dem Senden von Nachrichten sowie weiteren Funktionen können Nutzer von yasni ihre Kontakte pflegen. Gründer von yasni ist Steffen Rühl, der bisher in leitender Funktion bei Jobpilot und Jobscout24 tätig war. yasni selbst erstellt keine Personenprofile. Mehr Informationen unter yasni.de

MySpace bringt virtuelle Shops fuer Musiker

Written by weblog2 on Tuesday, October 30th, 2007 in Web 2.0.

Die Social-Networking-Plattform myspace will einen Teil der von Usern generierten Inhalte vom PC-Bildschirm in die reale Welt bewegen.

In Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Startup www.zazzle.com macht es der Web-2.0-Riese Musikern in Zukunft möglich, auf den MySpace-Seiten virtuelle Shops für T-Shirts oder Poster einzurichten. Eine entsprechende Vereinbarung sei erst kürzlich abgeschlossen worden, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Die User sollen die Produkte mit den angebotenen Illustrationen oder Bildern selbst gestalten können.

Als Kunden für das individuelle Angebot schweben Zazzle-Manager James Heckman etwa junge Mädchen vor, die ein Band-T-Shirt wollen, aber nur eines der Bandmitglieder mögen. Sie können in Zukunft dessen Abbild isolieren und es auf genau das T-Shirt bringen, das sie wollen, wirbt Heckman im WSJ. Für die Merchandising-Artikel setzt Zazzle allerdings einen Mindestpreis fest – etwa für ein Herren-T-Shirt ein Minimum von 15 bis 20 Dollar. Der Verkäufer kann darüber hinaus einen Aufschlag verlangen. Das Startup garantiert, dass die individuell gestalteten Waren innerhalb von 24 Stunden gefertigt und ausgeliefert werden.

Als Schlüssel für den Erfolg in der Musikwelt hat Zazzle die Fähigkeit ausgemacht, Motive schnell auf schwarze T-Shirts drucken zu können, was normalerweise deutlich länger dauert, als bei wenig gefärbten Exemplaren. Die meisten etablierten Bands haben allerdings Verträge mit Merchandise-Unternehmen, was den Verkauf im Internet erschwert. Zazzle befindet sich nach eigenen Angaben bereits in Verhandlungen über eine Lizenzierung. Dennoch steigt das Startup in einen heiß umkämpften Markt ein. Branchenriese Live Nation etwa hat erst vor kurzem mit Trunk und Music Today zwei der größten Wettbewerber im Bereich Band-Vermarktung gekauft.

Aussender: pressetext.de



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