TV-Sender Giga stellt Betrieb ein

Written by weblog2 on Friday, February 13th, 2009 in Fernsehen.

Jetzt erreicht die Premiere-Krise auch die Free-TV-Tochter Giga: Ende März stellt der Spartensender rund ums Gaming nach Informationen des Branchendienstes kress report seinen Betrieb ein.

 Premiere will sich ganz auf sein angeschlagenes Kerngeschäft Pay-TV konzentrieren. “Mit der Einstellung von Giga endet eine der innovativsten Medienformen, die es nur geben kann: die Verbindung emotionaler Bilder im TV mit der reellen Chance der Kommunikation im Web”, schreibt Geschäftsführer Stephan Borg in einer Mail an die Partner. Neues Programm wird bei Giga ab sofort nicht mehr produziert, bis Ende März laufen Wiederholungen. Die Website giga.de wird im Mai abgeschaltet.

Desperate Housewives – Neue Folgen

Written by weblog2 on Monday, January 12th, 2009 in Fernsehen.

Geballte Serien-Power ab 14. Januar 2009, mittwochs auf ProSieben! Die “Desperate Housewives” machen um 20.15 Uhr mit der neuen fünften Staffel, den Anfang: Fünf Jahre später und auf der Wisteria Lane ist nichts mehr, wie es war.

Chaos-Frau Susan (Teri Hatcher) und Klempner Mike (James Denton) haben sich getrennt. Doch Susan findet schnell Ablenkung: Die zweifache Mutter amüsiert sich mit ihrem Maler Jackson (Gale Harold) … Gabriel (Eva Longoria) und Carlos (Ricardo Chavira) sind inzwischen Eltern von zwei pummeligen Mädchen und sozial abgestürzt. Gabi versucht alles, um ihr altes Leben in der schillernden Partywelt wieder aufzunehmen – nicht ohne Folgen … Lynette (Felicity Huffman) kämpft derweil mit ihren pubertierenden Teenager-Zwillingen. Doch sie steht mit ihren Problemen alleine da, denn Tom (Doug Savant) befindet sich mitten in der Midlife-Crises. Rotschopf Bree (Marcia Cross) leitet zusammen mit Katherine (Dana Dalany) ein erfolgreiches Catering- und Koch-Unternehmen. Bree ist der neue Star am Kochhimmel, während Katherine die komplette Arbeit macht. Doch das lässt sie nicht lange auf sich sitzen und sagt Bree den Kampf an. Männervamp Edie (Nicollette Sheridan) kehrt überraschend mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Dave (Neal McDonough) zurück. Die Bewohner merken schnell, dass Dave ein dunkles Geheimnis hat und Edie sich in großer Gefahr befindet … 

TV Privatsender – erfolgreich bei gehobenen Zielgruppen

Written by weblog2 on Wednesday, November 28th, 2007 in Fernsehen.

Eine Analyse zu gehobenen Zielgruppen im Fernsehen kam zu einem überraschendem Ergebnis: Privatsender erreichen bei gehobenen Zielgruppen höhere Marktanteile als ARD und ZDF

Ob bei Zahnärzten, Facharbeitern oder Oberstudienräten – die deutschen Privatsender schneiden bei gehobenen Zielgruppen besser ab und erzielen höhere Marktanteile als ARD und ZDF. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Untersuchung von SevenOne Media, dem Werbezeitenvermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe. Untersucht wurde das Fernsehverhalten von gehobenen Zielgruppen, also von Zuschauern mit höherer Bildung, besserem Einkommen und guter beruflicher Stellung. Wie aus der Analyse weiter hervorgeht, konnte das Privatfernsehen seinen Vorsprung in 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gegenüber ARD, ZDF, Arte & Co. sogar noch einmal deutlich ausbauen. Die öffentlich-rechtlichen Sender verloren dagegen in allen drei gehobenen Zielgruppen Marktanteile.

So konnten die Privatsender ihren Marktanteil bei den besser gebildeten Zuschauern in den ersten drei Quartalen 2007 auf 54,5 Prozent steigern – ein Plus von 2,4 Prozentpunkten im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2006.

Die öffentlich-rechtlichen Sender fallen in dieser Zielgruppe dagegen von 42,9 auf 40,3 Prozent zurück. Bei den beruflich etablierten Zuschauern zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Privaten steigern auch hier ihre Marktanteile von 50,3 auf 52,4 Prozent und damit um 2,1 Prozentpunkte – die Öffentlich- Rechtlichen geben im Vergleich zu 2006 einen Prozentpunkt ab (42,4% in 2006, 41,4% in 2007). Auch bei den Top-Verdienern mit einem monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 2.500 Euro konnten sich RTL, Sat.1, ProSieben & Co. steigern und liegen mit jetzt 51,2 Prozent 2,4 Prozentpunkte über ihrem Vorjahreswert (48,8%). Die Öffentlich-Rechtlichen büßen 2,3 Prozentpunkte ein.

Vergleichszielgruppe Erwachsene ab 14 Jahren: Private legen bei gehobenen Zielgruppen überproportional zum Gesamtpublikum zu Der Blick auf die Vergleichszielgruppe Erwachsene ab 14 Jahren (siehe Grafik 2 im Anhang) zeigt, dass die privaten Sender auch hier gegenüber dem Vergleichzeitraum 2006 zulegen. Der Zuwachs von 1,6 Prozentpunkten beim Gesamtpublikum fällt jedoch niedriger aus als der Zuwachs bei den gehobenen Zielgruppen. Das heißt: Die Privaten wachsen bei den gehobenen Zielgruppen im Vergleich zum Gesamtpublikum überproportional.

Peter Christmann, Vorstand Sales & Marketing ProSiebenSat.1-Group: “Die Analyse zeigt eindrucksvoll, dass die Privatsender entgegen dem häufig kolportierten Vorurteil alle gesellschaftlichen Schichten, Berufsgruppen und sozialen Milieus erreichen – die Mitte der Gesellschaft ebenso wie die gehobenen Zielgruppen. Das Bildungsniveau, das Einkommen und die berufliche Stellung der Zuschauer haben also keinen Einfluss auf die Wahl zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern.”

Arcor startet Digital-TV ueber DSL

Written by weblog2 on Tuesday, October 30th, 2007 in Fernsehen.

In 51 Städten und Gemeinden können Kunden ab heute Arcor-Digital TV bestellen. Die kommerzielle Vermarktung des neuen Produktes startet am 1. Dezember.

Mit dem Fernsehen über schnelle DSL-Breitbandanschlüsse bietet Arcor nicht nur eine große Senderauswahl und eine umfangreiche Online-Videothek. Für zusätzlichen Komfort sorgt auch eine elektronische Programmzeitschrift.

Durch Arcor-Digital TV stehen den Kunden jetzt mehr als 50 Free-TV-Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle zur Verfügung. Ein elektronischer Programmführer, den das Unternehmen in Kooperation mit der Redaktion von „TV Movie“ realisiert, erleichtert die Orientierung. Wer einen Filmbeginn verpasst, kann ihn bei einigen ausgewählten Sendern noch während der Ausstrahlung mit einer Timeshift-Funktion erneut starten. Den Nutzern bietet Arcor darüber hinaus eine Online-Videothek mit über 500 Filmen aus verschiedenen Genres an.

Für das Basis-Paket von Arcor-Digital TV zahlen Kunden monatlich 9,95 Euro. Die Premium-Angebote mit Sport, Unterhaltung beziehungsweise ausländischen Sendern kosten zusätzlich ab 5,95 Euro im Monat. Das Produkt gibt es derzeit nur in Verbindung mit den All-Inclusive-Paketen von Arcor. Benötigt wird eine DSL-Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens sechs Megabit pro Sekunde. Das Paket mit dieser Kapazität kostet derzeit 34,95 Euro pro Monat – inklusive Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und Surfen.

Arcor-Digital TV basiert auf einem modernen Hochleistungsnetz, das die Eschborner Telekommunikationsgesellschaft als eines der ersten Unternehmen in Deutschland aufgebaut hat. Die innovative Infrastruktur ist durchgängig auf Grundlage des Internet-Protokolls (IP) realisiert. Sie ermöglicht einen priorisierten Transport von Videosignalen.

Arcor-Digital TV ist ab dem 30. Oktober in 51 Städten und Gemeinden buchbar. Das Angebot ist in vielen deutschen Großstädten erhältlich. Dazu gehören beispielsweise Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Aber auch in kleineren Gemeinden wie Seevetal, Baunatal, Taufkirchen oder Erkrath bietet Arcor sein neues Produkt an.

Im Unterschied zu anderen Wettbewerbern hat Arcor nicht nur in den großen Ballungszentren moderne IP-Infrastruktur aufgebaut. Von technischen Neuerungen sollen auch kleinere und mittlere Städte profitieren. Arcor-Digital TV wird daher sukzessive auf weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet.

Fernsehen via DSL schafft ein neues TV-Erlebnis. Durch die internet-basierte Übertragung sind interaktive TV-Formate möglich. Auch das Senderangebot lässt sich unkompliziert erweitern. So können neue Angebote für spezielle Interessengruppen, ganz neue Bildungsprogramme oder eine stärkere Regionalisierung des Fernsehens durch Stadtteil-Programme entstehen.

Weblinks:
www.arcor.de
Bericht bei Golem



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