Deutschland – Land der Web 2.0 Nachahmer?

Written by weblog2 on Tuesday, December 4th, 2007 in Web 2.0.

StudiVZ, MyVideo, Autsch – bei deutschen Internet-Firmengründern stehen Kopien erfolgreicher US-Geschäftsideen hoch im Kurs. Mit einem Minimum an Kreativität lässt sich schnell ein Maximum an Gewinn abschöpfen, wie schon die Samwer-Brüder gezeigt haben.

Das Land der Dichter und Denker ist heute ein Reich der Nachahmer. Die Reihe an Beispielen für deutsche Web-Klone ist schier endlos: Die mit 150 Millionen Mitgliedern weltweit größte Online-Community MySpace hat hierzulande eine Reihe naher Verwandter. Zum Thema Web 2.0 in Deutschland hat der Spiegel einen interessanten Artikel veröffentlicht.

Ist das tatsächlich so? Ist Deutschland ein Land der Web 2.0 Kopierer und Nachahmer von Ideen anderer Leute? Kopieren wir Internet-Ideen wie die Chinesen europäische Autos? Na ja, ein wenig ist da schon dran. Allerdings reicht es nicht eine Idee aus den USA hier nach Deutschland lediglich 1:1 zu kopieren. Das Know How ein Portal erfolgreich aufzuziehen und genügend Kapital braucht man auf jeden Fall. Sonst wäre es ja einfach und jeder der woanders eine Idee kopiert wird hier in Deutschland Internet-Millionär.

Wenig Umsatz im Internet bei Konsumbranche

Written by weblog2 on Monday, December 3rd, 2007 in Shopping.

PwC-Studie: Stationärer Handel ist nach wie vor wichtigster Umsatzträger – Differenzierte Vertriebsstrategie schafft Wettbewerbsvorteile – Kundenverhalten ist für Unternehmen schwer zu prognostizieren.

Die Konsumgüterbranche erzielt den weitaus größten Teil ihres Umsatzes nach wie vor im stationären Einzelhandel. Demgegenüber fallen die Erlöse von Online-Shops und anderen Homeshopping-Plattformen mit deutlich weniger als zehn Prozent des Gesamtumsatzes überraschend niedrig aus, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCopers (PwC) und der Universität St. Gallen hervor geht. Unternehmen unter hohem Wettbewerbsdruck nutzen die zur Verfügung stehenden Vertriebskanäle allerdings besser als der Branchendurchschnitt. Gerd Bovensiepen, Partner und Leiter des Competence Centers Retail & Consumer Deutschland bei PwC betont: “Die Konkurrenz wird in weiten Teilen der Konsumgüterbranche immer härter. Auf der Suche nach schwer kopierbaren Wettbewerbsvorteilen entdecken die Unternehmen erst allmählich das Innovationspotenzial des Vertriebs. Es geht nicht mehr nur darum, was zum Kauf angeboten wird, sondern auch wie das Unternehmen seine Produkte präsentiert und zum Kunden bringt”.

Eine Mehrkanalstrategie ist gemäß der Studiendefinition dann erfolgreich, wenn alle Absatzkanäle einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten, die erzielten Umsätze im Vergleich zur Konkurrenz hoch sind und die Marge in jedem Vertriebskanal zufrieden stellend ist. In der Gruppe der 20 “Top Performer” mit einer erfolgreichen Mehrkanalstrategie sagen die befragten Unternehmen überdurchschnittlich häufig, dass sie sich durch Innovationen im Vertrieb von Wettbewerbern absetzen. Gleichzeitig schätzen sie die Chancen durch den technologischen Wandel höher ein als Unternehmen in der Vergleichsgruppe der “Low Performer”.

An der Studie “Erfolgreich in der neuen Vielfalt – Erfolgsfaktoren für das Multi-Channel Management in Handel und Konsumgüterindustrie” beteiligten sich 75 Unternehmen der Konsumgüterbranche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Internet erfüllt Erwartungen bislang nicht
Unternehmen mit einer erfolgreichen Mehrkanalstrategie zeichnen sich durch eine vergleichsweise ausgewogene Umsatzverteilung aus. So erzielen die “Top Performer” im Internet bzw. über andere Homeshopping-Angebote gut 14 Prozent ihres Umsatzes, während die “Low Performer” hier gerade einmal 1,7 Prozent ihrer Erlöse erwirtschaften. Umgekehrt hängen die “Low Performer” deutlich stärker vom stationären Handel ab (Umsatzanteil: 76,8 Prozent) als die Spitzengruppe (Umsatzanteil: 53,2 Prozent).

Die befragten Hersteller insgesamt erzielen gerade einmal zwei Prozent ihres Umsatzes über Homeshopping-Kanäle, bei den Händlern beträgt der Umsatzanteil rund 8,6 Prozent. Damit ist das Homeshopping für den Handel kaum wichtiger als der Direktverkauf an der Haustür (Umsatzanteil: 7,9 Prozent) und der Verkauf über so genannte Beziehungskanäle (“Tupper-Party”), auf den rund 7,8 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen.

“Der Internet-Vertrieb hat die hohen Erwartungen vieler Händler und Hersteller bislang nicht erfüllt. Nur bei den so genannten vertikal integrierten Unternehmen, die ihre Produkte selbst herstellen und vertreiben, ist der Online-Umsatz deutlich zweistellig”, konstatiert Bovensiepen.

Kunden sind launisch
Für eine Mehrkanalstrategie spricht, dass sich die Kunden kaum noch auf eine Vertriebsform festlegen lassen. “Die meisten Käufer geben ihr Geld sowohl im Geschäft als auch im Internet aus. Zudem nutzen die Konsumenten im Kaufprozess verschiedene Kanäle”, erläutert Prof. Marcus Schögel von der Universität St. Gallen. Sowohl Hersteller als auch Händler geben in der Studie an, dass sich die Vertriebspräferenzen der Kunden ständig ändern.

Die “Top Performer” sind auf die Launen ihrer Kunden vorbereitet. In dieser Gruppe nutzen Käufer im Durchschnitt deutlich mehr Vertriebswege als bei Unternehmen, die zur Gruppe der “Low Performer” zählen. Eine erfolgreiche Mehrkanalstrategie rückt zudem die Bedürfnisse des Kunden in den Mittelpunkt.

Preiswettbewerb ist unerwünscht
Beim Aufbau neuer Vertriebskanäle besteht grundsätzlich die Gefahr von Umsatzeinbußen in den alten Kanälen. “Wenn Hersteller eigene Flagship-Stores eröffnen oder Filialisten ein Shopping-Portal im Internet starten, ist mit Widerständen etablierter Handelspartner wegen der befürchteten Konkurrenz zu rechnen”, erläutert Schögel. Eine erfolgreiche Mehrkanalstrategie erfordert daher nicht nur eine offene Kommunikation, Unternehmen sollten auch einen Preiswettbewerb zwischen den Kanälen vermeiden. Die “Top Performer” der Studie achten stark darauf, dass das Preisniveau für Endkunden in allen Absatzkanälen völlig gleich ist.

Starke Marke ist kein Erfolgsgarant
Das Markenimage ist für den Erfolg einer Vertriebsstrategie offenbar weniger wichtig als erwartet. Die Studie kommt zu dem überraschenden Befund, dass die “Top Performer” zwar etwas stärkere Marken haben als die “Low Performer”, die Unterschiede aber nur gering sind. Bovensiepen: “Auf Dauer erfolgreiche Unternehmen überprüfen ihre Vertriebsstrukturen kontinuierlich, um ihren Abnehmern mehr bieten zu können als die Konkurrenten. Allein wegen des guten Namens bleibt weder der Kunde einem Händler, noch der Händler einem Hersteller treu”.

Nur ein aktives Mehrkanalmanagement führt zum Erfolg
Der Erfolg von Mehrkanalsystemen hängt maßgeblich von dessen Ausgestaltung und den Fähigkeiten des Managements ab. Top Performer sind nicht nur besser in der Lage, die Komplexität eines Mehrkanalsystems zu steuern, sondern auch die Kosten zu managen und damit in allen Kanälen höhere Renditen zu erzielen. Insbesondere verfügen Top Performer über spezifische Stärken beim Aufbau neuer alternativer Vertriebskanäle, die für den Erfolg von Mehrkanalsystemen immer wichtiger werden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter pwc.de

Web 2.0 – Riskanter Abenteuerspielplatz fuer Jugendliche?

Written by weblog2 on Wednesday, November 28th, 2007 in Web 2.0.

Im Web 2.0 lauern die größten Risiken für Jugendliche, so die Meinung von 126 Expertinnen und Experten aus 26 europäischen Ländern, die die Stiftung Digitale Chancen im Rahmen des Youth Protection Roundtable in diesem Jahr zum Thema Jugendschutz befragt hat.

Das Projekt, das von der Europäischen Kommission im Safer Internet Programm finanziert wird, hat das Ziel, bis zum Frühjahr 2009 Empfehlungen für eine sichere Nutzung des Internet durch Kinder und Jugendliche zu entwickeln.

30 Mitglieder des Runden Tisches, dabei unter anderen Organisationen wie der Deutsche Kinderschutzbund und die Unternehmen AOL, Microsoft und F-Secure, kamen im November in Rom zu einer zweiten Arbeitssitzung zusammen, um die Gefährdungen durch Web 2.0 zu erörtern. “Die Jugendlichen sind sich der Risiken durchaus bewusst”, so Prof. Dr. Herbert Kubicek, Wissenschaftlicher Direktor der Stiftung Digitale Chancen. “Aber sie sind auch risikofreudig und glauben, die Gefahren unter Kontrolle zu haben; mit privaten Informationen gehen die meisten recht sorglos um.”

Das Internet ist nicht nur ein Abenteuerspielplatz, sondern es bietet vor allem Chancen für Jugendliche, ist sich Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen sicher. Damit diese Chancen genutzt werden können, müssen die Risiken im Zaum gehalten werden. “Jüngere Kinder kann man durch angemessene Maßnahmen – wie eingeschränkten Zugang nur zu altersgerechten Inhalten – vor den Gefahren schützen, mit den Älteren sollte man sich über die Folgen ihres Handelns auseinandersetzen”, so Croll. Deshalb wird der Youth Protection Roundtable in den nächsten Monaten mit Jugendlichen aus den am Projekt beteiligten Ländern zusammenarbeiten, um Empfehlungen für die Nutzung von sozialen Netzwerken im Internet, sogenannten Online-Communities, und anderen Web-Angeboten zu entwickeln. Informationen über den Youth Protection Roundtable und die vertretenen Firmen und Organisationen stehen unter yprt.eu zur Verfügung.

Kaufentscheidung: Internet wichtigste Informationsquelle

Written by weblog2 on Wednesday, November 28th, 2007 in Internet.

Welches Gerät wo gekauft wird, entscheidet sich immer häufiger im Internet. Dabei spielen Suchmaschinen eine entscheidende Rolle.

Ob MP3-Player, DVD-Rekorder, Digital-Kamera oder hochauflösender Flatscreen-Fernseher: Elektronische Geräte zählen zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken der Deutschen. Für rund 90 Prozent der Verbraucher gilt das World Wide Web im Vorfeld einer Kaufentscheidung als Informationsquelle Nummer eins. Insbesondere Suchmaschinen werden bei der Informationsbeschaffung intensiv genutzt – noch deutlich vor der persönlichen Beratung im stationären Handel und dem Abruf von Online-Testberichten. Welche Funktion das Internet im Informations- und Entscheidungsprozess beim Kauf elektronischer Geräte im Detail einnimmt, zeigt die neue Studie “Die Rolle des Internets beim Kauf von Produkten aus dem Bereich Consumer Electronics” von Yahoo! Deutschland.

iPod & Co. haben mittlerweile einen festen Platz unterm deutschen Weihnachtsbaum: 55 Prozent der Internetnutzer planen auch in diesem Jahr sicher oder eventuell die Anschaffung eines elektronischen Gerätes für ihre Liebsten. Dabei hat über die Hälfte der Befragten bereits vor dem Kauf eine konkrete Vorstellung des gewünschten Produktes – vor allem in Bezug auf Preis (63 Prozent) und Funktionalitäten, die das Gerät erfüllen soll (59 Prozent).

Vor dem Kauf: Markenpräferenz steht noch nicht fest
Eine deutlich untergeordnete Rolle nimmt am Anfang des Kaufentscheidungsprozesses dagegen die Marke ein. Nur jeder dritte Käufer hat vor dem Kauf bereits eine konkrete Vorstellung, von welcher Marke sein Wunschgerät sein sollte. Lediglich in den Bereichen “Telekommunikation” (48 Prozent) und “Foto & Kamera” (39 Prozent) nimmt die Marke des Produktes einen größeren Stellenwert ein, wobei etwa jeder fünfte Befragte, der zu Beginn der Kaufentscheidung bereits ein konkretes Produkt vor Augen hatte, sich während des Kaufprozesses noch einmal umentscheidet. Im Durchschnitt ziehen die Befragten fünf Geräte in Betracht, die endgültige Entscheidung fällt dann zwischen zwei bis drei Produkten.

Kaufentscheidung: Internet ist Informationsquelle Nummer eins
Umso relevanter ist für die Verbraucher dagegen die Internet-Recherche im Vorfeld des Kaufs. Fast 90 Prozent der befragten Internetnutzer vertrauen im Entscheidungsprozess auf das Internet – knapp die Hälfte davon (43 Prozent) greift sogar mehr als fünf Mal auf das Web als Informationsquelle zurück. Insbesondere Suchmaschinen spielen hier eine entscheidende Rolle. So nutzen knapp zwei Drittel der Befragten Suchmaschinen, um sich über Consumer Electronic-Produkte zu informieren. An zweiter Stelle der Informationsbeschaffung landet mit 39 Prozent der persönliche Gang in den Elektrogroßmarkt, gefolgt von Online-Testberichtseiten mit 30 Prozent. Freunde werden von 28 Prozent der Befragten als Informationsquelle genutzt.

Internetkauf wird vorteilhafter eingeschätzt als stationärer
Handel

Der Kauf eines neuen Consumer Electronic Produktes erfolgt im Durchschnitt innerhalb von sieben Tagen nach der ersten Informationssuche im Internet. Jeder Fünfte kauft das elektronische Gerät sogar noch am selben Tag, an dem er seine Recherche gestartet hat. Im direkten Vergleich zwischen Internet und stationärem Handel sehen die meisten Befragten deutliche Vorteile beim Online-Einkauf. Vor allem der günstige Preis (88 Prozent) und die bequeme Form der Lieferung (52 Prozent) werden von den Internet-Usern als Argument genannt. Für den Kauf im stationären Handel spricht in den Augen der Befragten hingegen die sofortige Mitnahme des Gerätes (61 Prozent). Mit besseren Möglichkeiten des Preisvergleichs (74 Prozent), der deutlich größeren Auswahl an Geräten (70 Prozent) und Marken (67 Prozent) sowie den umfangreichen Informationsmöglichkeiten (65 Prozent) treffen insgesamt deutlich mehr positive Kaufaspekte auf das Internet zu.

Heiko Genzlinger, Sales Director Yahoo! Media Sales, kommentiert: “Gerade in einer Produktgruppe wie Consumer Electronics, die von einer ungeheuren Vielfalt von unterschiedlichen Produkten und Marken geprägt ist, suchen die Verbraucher im Vorfeld ihrer Kaufentscheidung nach Orientierung. Im Internet und dort vor allem in den Suchmaschinen finden die Konsumenten alle relevanten Informationen auf einen Blick – daher verwundert es auch nicht, dass die Suchmaschinen als erste Informationsquelle beim Kauf elektronischer Geräte gelten. Wer als Werbetreibender also im so genannten Relevant Set kaufbereiter Konsumenten landen will, sollte durch gezielte Werbemaßnahmen auf sein Produkt aufmerksam machen – zumal die Verbraucher am Anfang des Kaufentscheidungsprozesses in den seltensten Fällen auf eine konkrete Marke festgelegt sind.”

Die Studie “Die Rolle des Internets beim Kauf von Produkten aus dem Bereich Consumer Electronics” ist bei Yahoo! Research kostenlos erhältlich unter der Adresse electronics-studie@yahoo-inc.com. Im Auftrag von Yahoo! Deutschland befragte die INNOFACT AG, Düsseldorf, vom 16. bis zum 22. Oktober 2007 1.515 Nutzer im Alter zwischen 14 und 59 Jahren, die internetrepräsentativ anhand der Kriterien Alter, Geschlecht und Bildung aus dem Verbraucherpanel “meinungsplatz.de”rekrutiert wurden.

Ist das Internet noch zu retten?

Written by weblog2 on Monday, November 12th, 2007 in Internet.

Am 22. November veranstaltet der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft seinen diesjährigen Kongress unter dem Titel “Ist das Internet noch zu retten?”.

An diesem Tag werden in vier Tracks verschiedene Themen behandelt, die im Jahr 2007 Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen in Atem gehalten haben. Gleichzeitig blickt eco gemeinsam mit prominenten Rednern und Diskussionsteilnehmern auch in die Zukunft und versucht, auf die derzeit wichtigsten Fragen rund um die rasanten Entwicklungen in den Telekommunikationsmärkten Antworten zu geben. “Wir befinden uns in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen, die in ihrer Intensität vergleichbar ist mit der Geburtsstunde des Internet”, sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco Verbandes. “Es ist sehr gut möglich, dass das Internet, so wie wir es heute kennen, in den nächsten fünf bis 10 Jahren nicht mehr existiert.”

Insbesondere kleinere und dabei äußerst innovative Unternehmen sowie Verbraucher könnten unter dem Aufbau so genannter Next Generation Networks (NGN) benachteiligt werden. “Dadurch könnte die demokratische Struktur des Internets und die Tatsache, dass jeder Zugriff auf die Themen hat, für die er sich interessiert, in Gefahr geraten”, so Harald A. Summa. Wenn die Infrastruktur nicht offen bleibe, sei es mit dem “Surfen ohne Grenzen” bald zu Ende. Einer der vier Tracks ist daher der spannenden Frage gewidmet: “NGN – Engels-Segen oder Teufels-Brut?”. In einer weiteren Vortrags- und Diskussionsreihe geht es um die Entwicklung des “Mobile TV”. In einer aktuellen Studie hat eco ermittelt, dass knapp die Hälfte der darin befragten Experten davon ausgehen, dass selbst im Jahr 2012 weniger als fünf Millionen Bundesbürger regelmäßig Handy-TV nutzen werden. Es wird interessant sein zu erfahren, welche Hürden noch zu überwinden sind, um eine umfassendere Verbreitung zu erreichen. Auch IP-TV gehört unbestritten zu den “Hype-Themen” des Jahres 2007. Zu den zentralen Aspekten zählt hier die Frage, wie der Content an den Kunden gebracht werden soll. “Bevor sich IP-TV in Deutschland etablieren kann, muss erst noch eine Vielzahl an Komplettangeboten geschaffen werden. Außerdem verlangen private Programmanbieter hohe Entgelte und die öffentlich-rechtlichen Sender halten ihre Archive verschlossen – auf diese Weise gerät die Entwicklung ins Stocken”, berichtet Harald A. Summa. Ein Dauerbrenner in diesem Jahr sind ferner die rechtlichen und regulatorischen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit den Veränderungen in und um das Netz zu stemmen sind. Ein eigener Track soll hier Licht in das Dunkel bringen, das Judikative und Legislative durch ihre Vorhaben und bereits getroffenen Maßnahmen verursacht haben.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und den Teilnehmern: eco.de



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