Multichannel VPN Router auf Cebit

Written by weblog2 on Thursday, March 6th, 2008 in Computer.

Auf der CeBIT (Halle 13, Stand E35) zeigt der deutsche Hersteller Viprinet noch bis Sonntag seinen Multichannel VPN Router.

Über integrierte Hotplug-Modems lassen sich mit dem Gerät bis zu 6 Breitband-Anschlüsse wie ADSL, SDSL oder auch UMTS zusammenbündeln und als virtuelle Standleitung mit summierten Up- und Downstreambandbreiten nutzen. Das System kann dabei sowohl als Basis für eine VPN-Standortvernetzung als auch zur reinen Internetanbindung dienen.

Durch Bündelung von 6 ADSL2+-Anschlüssen mit je 16 Mbit/s lässt sich eine Anbindung mit 96Mbit/s im Down- und 6 Mbit/s im Upstream erreichen. Die monatlichen Leitungskosten liegen mit rund 200 Euro dabei um Größenordnungen unter den sonst bei Unternehmensanbindungen üblichen Preisen. In Ortslagen, in denen nur beschränkte DSL-Angebote (“T-DSL 1000″) verfügbar sind, können die bisher zur Verfügung stehenden Bandbreiten zumindest versechsfacht werden. Gibt es gar kein DSL, lassen sich alternativ UMTS-Zugänge unterschiedlicher Anbieter bündeln.

Da beliebige Typen von Breitbandleitungen nebst ISPs beliebig kombiniert werden können, lässt sich laut Hersteller bei Bündelung mehrerer für sich genommen ausfallanfälligen Leitungen eine bisher undenkbare Hochverfügbarkeit erreichen. Während ein einzelner ADSL- oder SDSL-Anschluss beispielsweise im Jahresmittel nur 97% der Zeit wirklich funktioniert, ließen sich dank Risikoverteilung und statistischen Wahrscheinlichkeiten mit drei dieser Leitungen bereits über 99,9% erreichen. Geschäftsführer und Chefentwickler Simon Kissel erklärt das Prinzip: “Die Wahrscheinlichkeit dass mehrere unterschiedliche Breitbandmedien exakt zur gleichen Zeit ausfallen, sinkt mit der Anzahl der Leitungen exponentiell”. Dies sei allemal verlässlicher als die teuren Servicelevel-Agreements der Leitungsanbieter.

Um auch gegen wütende Bagger und brennende DSL-Vermittlungsstellen abgesichert zu sein, erlaubt das System mit dem auf der CeBIT neu vorgestellten UMTS-Modul nun auch die Aufnahme von Mobilfunkverbindungen in den Bündelungsverbund.

CDU fordert “Schnellen Internetzugang fuer alle”

Written by weblog2 on Thursday, March 6th, 2008 in Internet.

Zu dem Antrag der Großen Koalition “Breitbandversorgung im ländlichen Raum schnell verbessern” erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann MdB:

Schnelle Zugangsmöglichkeiten zum Internet sind für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung unseres Landes von grundlegender Bedeutung. Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum, Innovationen und Arbeitsplätze.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie können bei schnellem flächendeckendem Ausbau moderner und leistungsfähiger Datenautobahnen in Deutschland in den nächsten zwei Jahren ein Wirtschaftswachstum von 50 Milliarden Euro und 250.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Ausgangslage in Deutschland ist gut: Breitband boomt! Allein im letzten Jahr sind rund fünf Millionen neue Anschlüsse hinzugekommen – das ist der höchste absolute Zuwachs in Europa!

Problematisch ist jedoch, dass noch immer rund 2.500 Kommunen zumeist in ländlichen Regionen gar nicht oder nur unzureichend mit Breitband versorgt sind. Diese sogenannten “weißen Flecken” leiden schon heute unter den negativen Folgewirkungen: Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze gehen verloren, die Finanzkraft der Kommunen wird geschwächt.

Unser Ziel ist, dass jeder in Deutschland – egal wo er lebt und arbeitet – an den Chancen der Informationsgesellschaft teilhaben kann. Keiner darf wegen fehlender Zugangsmöglichkeiten ausgeschlossen sein.

Deshalb fordern wir:

- Wettbewerb verschiedener breitbandiger Übertragungswege (DSL/Kabel/Funk) zu stärken,

- eine effektive Frequenzpolitik, um mit Hilfe neuer Funktechnologien die Versorgungslücken gerade in ländlichen Regionen zu schließen,

- die Einrichtung einer “Task Force” im Bundeswirtschaftsministerium, die den benachteiligten Kommunen aktive Hilfestellung (“Hilfe zur Selbsthilfe”) bei der Informationsbeschaffung und -aufbereitung, der Bewertung ökonomischer Alternativen und bei der Auswahl der geeigneten Technologie bieten kann,

- die Herstellung einer größeren Markttransparenz für Anbieter und Nutzer durch eine höhere geografische Präzision des Breitbandatlasses der Bundesregierung,

- eine staatliche Förderung als Ergänzung der schon bestehenden Programme der EU, der Länder und der Bundesregierung für solche Gemeinden zu gewährleisten, bei denen eine wirtschaftliche Erschließung durch wettbewerbliche Lösungen nicht möglich ist. Es ist wünschenswert, dass dafür Einnahmen des Bundes aus den Vesteigerungserlösen von Frequenzen verwendet werden,

- eine stärkere Verzahnung und noch bessere Abstimmung der zahlreichen Initiativen von Bund und Ländern zur Herbeiführung einer flächendeckenden Breitband-Versorgung,

- die Einrichtung einer Internet-Plattform, auf der beispielhafte Lösungen in Kommunen vorgestellt werden.

Flächendeckendes Breitband ist der Schlüssel für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze – und für Chancengleichheit in der Informationsgesellschaft!

Social-Networking – Web 2.0 Websites oft langsam

Written by weblog2 on Friday, January 11th, 2008 in Web 2.0.

Laut watchmouse.com erfüllen beliebte Social-Networking-Websites nicht die Erwartungen ihrer Nutzer. Die Untersuchung des führenden Website-Überwachungsunternehmens zeigte, dass Web 2.0 Sites sich häufig nur langsam öffnen lassen bzw. nicht richtig geladen werden.

WatchMouse überprüfte die notwendige Zeit, um die in der en.wikipedia.org gelisteten Social-Networking-Websites zu laden. Die Ergebnisse zeigen, dass die enorm beliebte Facebook-Website die schlechteste Verfügbarkeit aufweist.

Andere bekannte Websites schnitten ebenfalls schlecht ab, so z.B. Twitter, last.fm, Windows Live Spaces, Friendster und del.icio.us. Von den 104 überprüften Websites wiesen 51 einen SPI-Index (Site Performance Index – Website-Leistungsindex) von 1000 und darüber auf, was einer sehr langen Ladezeit entspricht. Das Ergebnis ist erstaunlich, da die meisten Websites kräftig auf Ajax setzen, das eigentlich zu schnelleren Ladezeiten führen sollte, weil die dynamischen Teile der Website nicht sofort geladen werden. Der Einsatz von Ajax sollte den Websites zu einer grösseren Interaktivität, höheren Geschwindigkeit, erweiterten Funktionalität und besseren Nutzbarkeit verhelfen, da nur kleine Datenmengen mit dem Server ausgetauscht werden und nicht bei jeder Aktion auf der Seite die gesamte Webpage erneut geladen werden muss.

Von den überwachten Social-Networking-Websites schnitt Faceparty mit einem SPI-Index von 303 am besten ab. Das bedeutet, dass der Anwender die Website häufiger und schneller besuchen kann. Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, so haben die meisten Websites noch Einiges zu tun, wenn sie möchten, dass ihre Nutzer ihnen treu bleiben. Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Internet-Anwender sehr ungeduldig sind und nicht bereit sind, länger als vier Sekunden auf das Laden einer Website zu warten.

“Es ist interessant zu sehen, dass gerade sehr beliebte Networking-Websites eine so schlechte Leistung aufweisen”, sagte Mark Pors, CTO von WatchMouse. “Es überrascht, dass sie trotz ihres schlechten Leistungsangebots noch so viele Fans haben. Dank der Ajax-Technologie sollten sie eigentlich effizienter sein können. Fürs Erste werden die Websites eine Menge Arbeit haben, um ihre Popularität nicht einzubüssen und ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen.”

Ein vollständiger Überblick der Überwachungsergebnisse des “WatchMouse Site Availability”-Indexes mit allen überwachte Websites steht unter watchmouse.com zur Verfügung.

CES 2008: Skype wird noch mobiler

Written by weblog2 on Monday, January 7th, 2008 in Telekommunikation.

Skype kündigt auf der International Consumer Electronics Show (CES) 2008 in Las Vegas die Unterstützung einer Vielzahl von neuen drahtlosen Geräten an. Dadurch werden mobile Skype-Gespräche so einfach und bequem wie nie zuvor. Erstmals sind zudem auch mobile Video-Calls per Skype möglich.

„Der Zugang zum Internet ist mittlerweile nicht mehr an den PC zu Hause oder im Büro gebunden,“ so Gareth O’Loughlin, General Manager für Mobile und Hardware-Geräte bei Skype. „Mit vielen auf der CES neu vorgestellten Geräten können Millionen von Menschen weltweit Skype nun in ihre Tasche stecken. Dank der zunehmenden Anzahl von Hotspots für drahtlose Internetverbindungen können die Verbraucher Skype nun fast überall hin mitnehmen und haben dadurch eine ganz neue Freiheit.“

Skype arbeitet mit zahlreichen Hardware- und Software-Partnern zusammen, um mobile Produkte, die über unterschiedliche drahtlose Netzwerkverbindungen Zugang zum Internet erhalten, mit der Skype-Funktionalität auszustatten. Die 246 Millionen registrierten Skype-Nutzer können über ihre mobilen Geräte nicht nur kostenlos per Skype Instant Messaging Nachrichten versenden und Gespräche führen, sondern auch die Premiumdienste SkypeOut (preiswerte Anrufe an Festnetz- oder Mobilanschlüsse weltweit) und SkypeIn (eine persönliche und mobile Rufnummer, unter der sie überall auf der Welt erreichbar sind) nutzen.

Hier sind einige Beispiele der neuen drahtlosen Geräte und Zubehörteile zur mobilen Verwendung von Skype, die auf der CES 2008 vorgestellt werden:

* 3 Skypephone – Mit diesem neuen, preisgünstigen drahtlosen 3G-Telefon, das zusammen mit dem Mobilfunkbetreiber 3 vorgestellt wurde, können Nutzer unabhängig von ihrem Standort von ihrem Mobiltelefon aus Anrufe von Skype zu Skype tätigen und Skype-Sofortnachrichten versenden. Das 3 Skypephone ist in Österreich, Großbritannien, Australien, Dänemark, Irland, Italien und Schweden verfügbar und wird auch bald in Hongkong erhältlich sein.

* Freetalk kabelloses Stereo-Headset – Dieses neue kabellose Stereo-Headset mit AvneraAudio-Technologie bietet eine erstklassige Audioqualität und ermöglicht es dem Nutzer, sich bei Skype-Anrufen frei zu bewegen. Im Vergleich zu Technologien wie Bluetooth verfügt es über eine außergewöhnlich große Reichweite von bis zu 20 Metern.

* Mobile Internet-Geräte auf Intel-Basis – Mobile Nutzer können dank der PC-ähnlichen Leistung der mobilen Internet-Geräte (Mobile Internet Devices, MIDs) mit Low-Power-Prozessoren und -Chipsätzen von Intel unterwegs Skype in einem bisher unerreichten Ausmaß nutzen. Diese neue Kategorie von handlichen, wirklich mobilen Endgeräten mit WiMAX- und WiFi-Funktionalität ermöglichen kostenlose Sprach- und Videoanrufe von Skype zu Skype sowie preisgünstige SkypeOut-Anrufe über offene drahtlose Netzwerke.

* Nokia N810 Internet Tablet – Das Nokia N810 Internet Tablet ist ein schlankes WiFi-Gerät im Taschenformat mit einer herausziehbaren Tastatur, mit dem Nutzer Skype auch ohne ihren Computer verwenden können. Es ermöglicht Gespräche von Skype zu Skype sowie SkypeOut-Anrufe über jede beliebige WiFi-Verbindung, einschließlich Boingo Wireless- und Earthlink-WiFi-Hotspots.

* Mylo Communicator – Auf dem Mylo Personal Communicator von Sony (COM-2) ist Skype bereits vorinstalliert, so dass die Nutzer über eine offene WiFi-Verbindung kostenlos jeden beliebigen anderen Skype-Nutzer weltweit anrufen und Sofortnachrichten versenden können. Ebenso können Mylo-Nutzer kostengünstige SkypeOut-Anrufe tätigen und SkypeIn-Anrufe empfangen.

* PSP (PlayStation Portable) Handheld Entertainment System (PSP-2000-Serie) – Mit dem für Ende Januar geplanten einfachen Systemsoftware-Update können PSP-Nutzer weltweit kostenlose Skype-Anrufe tätigen, den Online- und Verfügbarkeitsstatus ihrer Freunde sehen sowie nach dem Erwerb von Skype-Guthaben preisgünstige SkypeOut-Anrufe tätigen und SkypeIn-Anrufe erhalten.

Nominierungen zum Startup des Jahres

Written by weblog2 on Tuesday, December 4th, 2007 in Internet.

Die zehn nominierten Unternehmen für die Wahl zum Startup des Jahres stehen fest. Der Sieger des Preises, den das führende Online-Gründermagazin deutsche-startups.de vergibt, wird in der kommenden Woche verkündet.

In den letzten Wochen hatte die Redaktion von deutsche-startups.de zusammen mit ihren Lesern diese Liste – teilweise in hitzigen Diskussionen – zusammengestellt. Wichtig war, dass die jungen Unternehmen mit einem spannenden Konzept am Markt für Furore gesorgt haben und eine interessante wirtschaftliche Perspektive besitzen. Die Nominierungen sind vielfältig und reichen von Shopping Communities über Online Marktplätze bis zu Special Interest Communties.

Aufgestellt zum Startup des Jahres sind:

- Bab.la (www.bab.la) Sprachplattform mit Online-Wörterbuch,
- Brands4Friends (www.brands4friends.de) Geschlossene Shopping-Community,
- Guut.de (www.guut.de) Live-Shopping-Dienst,
- hiClip (www.hiclip.tv) Video-White-Label-Lösung für Communities und Websites,
- Luupo (www.luupo.de) Schnäppchen-Community,
- MyMüsli (www.mymuesli.de) Online-Shop für user-generated Müsli,
- Netmoms (www.netmoms.de) Mütter-Community,
- Platinnetz (www.platinnetz.de) Community für Best Ager,
- Smava (www.smava.de) Marktplatz für Kredite unter Privatpersonen,
- verwandt.de (www.verwandt.de) Familien- und Stammbaum-Community.

Die Jurymitglieder sind nun aufgerufen, Ihren persönlichen Favoriten auszusuchen und Ihre Wahl in einem Kommentar, der mit Bekanntgabe des Siegers veröffentlicht wird, zu begründen. Neben Experten aus der Branche und Journalisten konnten sich für die Jury auch Leser des Online-Magazins bewerben. Namentlich setzt sich die Jury aus folgenden Personen zusammen:

Oliver Samwer (European Founders Fund), Mark Miller (CatCap), Maximilian Niederhofer (Atlas Venture), Mischa Wetzel (Independent Venture Consultant), Axel Postinett (Handelsblatt), Sebastian Matthes (WirtschaftsWoche), Peter Turi (turi2.de), Yvonne Wodzak (new business), Sina Afra (eBay), Ralf Belusa (u.a. Zanox), Tilo Bonow (piâbo), Sven Ivo Brinck (Tipp24), Sven Jansen (Esono), Tobias Kollmann (Universität Duisburg-Essen)Jochen Krisch (Exciting Commerce), Marco Ripanti (ekaabo), Christian Boris Schmidt (Ecato), Marc Fuehnen (webvogel.de), Alexander Holst (5mm), Philipp Götzinger (JoinR), Martin Klook (Tripsbytips), Sascha Schubert (bondea).



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