IBM kuendigt neuen Servertyp fuer Web-2.0 an

Written by weblog2 on Friday, April 25th, 2008 in Web 2.0.

IBM hat eine neue Serverkategorie vorgestellt, die speziell die Technologieanforderungen von Unternehmen abdecken soll, die Web-2.0-typisches Computing betreiben mit hochintegrierten Rechenzentren und vielen tausenden Servern.

Unternehmen, die hochintegrierte Rechenzentren betreiben, geben zehn bis dreißig Mal mehr für Energie pro Fläche aus als bei einem typischen Bürogebäude. Die aufgewendete Energie wird benötigt zum Betrieb der hohen Anzahl an Servern und für deren Klimatisierung. Das exponentielle Wachstum solcher Rechenzentren wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen, da Video-, Online-Spiele- und Community-Anwendungen die Arbeitslast für Computer immer weiter erhöhen.

Das neue IBM “iDataplex”-System setzt auf ein komplett neues Systemdesign, das die Anzahl der Systeme mehr als verdoppelt, die in einem Rack betrieben werden können; – mehr als vierzig Prozent weniger Energie verbraucht, bei gleichzeitiger Erhöung der Rechenleistung auf das bis zu Fünffache; – mit einer flüssigkeitsgekühlten Rücktür ausgestattet werden kann, die dem System ermöglicht, bei Raumtemperatur betrieben zu werden – ohne Klimatisierung; – auf Industriestandardkomponenten und Open-Source-Software für geringere Kosten aufbaut.

IBM iDataPlex ist ein neues Rechnersystem, das wesentliche Verbesserungen hinsichtlich Kühlung und Effizienz einführt. Es kann dabei helfen, weniger effiziente bisherige diskrete Server, die häufig bei Internetprovidern und ähnlichen Unternehmen eingesetzt werden, zu ersetzen. In dem Maß, wie Verbraucher multimedia-artigen Inhalt und schnelleren Zugang zu webbasierten Anwendungen suchen, kann iDataplex solchen Unternehmen, die beispielsweise Online Gaming, web-basiserte Kommunikationsdienste, Suchdienste und andere Internetservices anbieten, dabei helfen, mit steigenden Geschäftsanforderungen IT-seitig schneller mitzuwachsen. Das Unternehmen WinterGreen Research schätzt die Größe dieses Marktsegments auf ein Volumen von 10 Milliarden Dollar.

“Mit iDataPlex macht IBM Web-2.0-Computing effizienter und kommerziell leichter nutzbar für Internetfirmen und andere Segmente mit Bedarf an hoher Rechenleistung, wie den Finanzbereich oder die Forschung”, sagt Bill Zeitler, Senior Vice President der IBM Systems and Technology Group. “iDataplex kann eine Basis für Unternehmen sein, um bessere webbasierte Services für Nutzer weltweit anzubieten.”

“Yahoo! unterstützt die Richtung, in die IBM mit iDataPlex geht, um höhere Energieeffizienz und optimierte Flächennutzung im Rechenzentrum zu erreichen”, sagt Laurie Mann, Senior Vice President of Engineering and Operations bei Yahoo!.

“Web-2.0-Firmen werden die Nachfrage nach Computing auf ein neues Niveau heben. Aus diesem Grund war Intel daran interessiert, Teil des iDataPlex-Projekts von Anfang an zu sein”, sagt Jason Waxman, General Manager High Density Computing bei Intel.

IBM Blue Gene – schnellster Computer

Written by weblog2 on Tuesday, November 13th, 2007 in Computer.

IBM Blue Gene führt TOP 500-Supercomputer-Liste an – Schnellster Rechner der Welt!

IBM (NYSE: IBM) führt mit seinem Blue Gene/L-Supercomputer erneut  die offizielle TOP 500-Liste der schnellsten Superrechner an und hat einen neuen Rekord aufgestellt: Der derzeit schnellste Computer weltweit steht im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien, USA, und erreicht circa 478 Billionen Rechenschritten pro Sekunde(478 Teraflop/s).

Der zweitschnellste Rechner der Welt steht in Europa. Es ist ein Schwestermodell des Gewinners Blue Gene/L. Er steht im Forschungszentrum Jülich bei Köln und erreicht eine Rechengeschwindigkeit von 167 Teraflop pro Sekunde.

IBM ist als Hersteller in der diesjährigen TOP500-Liste mit 232 Plätzen vertreten. 183 der schnellsten IBM Rechner sind Clusterkonfigurationen aus Standard-Mikroprozessoren – ein weiterer Rekord. IBM ist branchenweit stark engagiert in der Entwicklung von leistungsstarken Supercomputern aus solchen marktgängigen Serverchips. Das Unternehmen hat seine Präsenz auch innerhalb der Top 10 mit vier IBM Blue Gene-Systemen untermauert und konnte 38 Supercomputer unter den Top 100 platzieren. Alle 232 IBM Systeme der TOP 500-Liste erbringen zusammen 45 Prozent der gesamten Rechenleistung der Liste.

Fällt die Petaflop-Grenze?
IBM nimnt einen weiteren Meilenstein im Supercomputing ins Visier: die magische “Petaflop”-Grenze. Das bedeutet, 1.000 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde auszuführen. Petaflop-Computer könnten durch realitätsgetreue und äußerst detaillierte Simulationen neue Erkenntnisse im Bereich Wissenschaft und Technik ermöglichen.



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