eBay – Stellungnahme zu Schadsoftware

Written by weblog2 on Thursday, March 13th, 2008 in Shopping.

Stellungnahme von eBay zum missbräuchlichen Einsatz von Schadsoftware in Artikelbeschreibungen

Eine Gruppe engagierter Internet-Nutzer, die sich die Aufklärung über Gefahren im Internet zum Ziel gesetzt hat, informiert derzeit die Medien über Schadsoftware, die – eingebunden in eine Artikelbeschreibung – für einen missbräuchlichen Zugriff auf eBay-Nutzerdaten verwendet werden kann. Technisch basiert diese Schadsoftware auf JavaScript und der Verwendung von Flash-Technologie und Cross-Site Scripting.

eBay möchte zu der aufgeworfenen Thematik wie folgt Stellung nehmen:

Viele eBay-Mitglieder nutzen Technologien wie JavaScript oder Flash, um ihre Angebote attraktiver zu gestalten. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, auf Basis dieser Technologien Schadsoftware herzustellen.

Grundsätzlich gilt: Der Einsatz solcher Schadsoftware hatte und hat keine praktische Relevanz auf dem eBay-Marktplatz. Nichts desto trotz hat eBay zur Gewährleistung einer größtmöglichen Sicherheit auf dem deutschen Marktplatz bereits seit September 2005 die Nutzung von Technologien wie JavaScript oder Flash an bestimmte Kriterien geknüpft.

Nur Verkäufer, die entweder Teilnehmer des PowerSeller-Programms, “Geprüftes Mitglied”, verifiziertes PayPal-Mitglied oder länger als 500 Tage bei eBay angemeldet sind und mehr als 500 Bewertungspunkte aufweisen, können auf dem deutschen eBay-Marktplatz Technologien wie JavaScript und Flash in der Gestaltung ihrer Angebote verwenden. Wir setzen Technologien ein, die es uns ermöglichen, aktive Inhalte wie JavaScript und Flash auf diejenigen Verkäufer zu beschränken, die die von uns festgelegten Kriterien zur Nutzung dieser Inhalte erfüllen. Damit können nur besonders vertrauenswürdige eBay-Mitglieder solche Technologien bei der Gestaltung ihrer Artikelbeschreibungen einsetzen.

Es ist nahezu ausgeschlossen, dass PowerSeller, Mitglieder, deren Identität im Rahmen der Anmeldung als “Geprüftes Mitglied” von der Deutschen Post festgestellt und bestätigt wurde, verifizierte PayPal-Mitglieder oder solche Mitglieder, die bereits lange bei eBay Handel treiben und eine hohe Anzahl von Bewertungspunkten haben, den eBay-Marktplatz in dieser missbräuchlichen Weise nutzen.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme setzt eBay Technologien ein, um solche Schadsoftware zu erkennen und entsprechende Angebote vom eBay-Marktplatz zu entfernen.

eBay arbeitet mit den oben erwähnten für die Sicherheit engagierten Internet-Nutzern zusammen, auch wenn die Verwendung derartiger Schadsoftware strafrechtlich relevant ist. Es besteht jedoch auf Seiten eBays kein Interesse, diese Internet-Nutzer zu kriminalisieren, da sowohl diese Gruppierung, als auch eBay das Ziel verfolgen, die Sicherheit im Internet immer weiter zu verbessern.

eBay als Forschungslabor

Written by weblog2 on Thursday, November 22nd, 2007 in Shopping.

eBay als Forschungslabor: Warum wir bei eBay und anderen Auktionen fast immer zu viel bieten

Wer hatte nicht schon einmal das Gefühl, bei einer Auktion mehr gezahlt zu haben, als man wollte. Das eBay-Magazin verrät, warum der Mensch sich beim Geschäftemachen oft irrational verhält. Wie das Magazin berichtet, haben Wissenschaftler eBay und andere Auktionen als Forschungslabor genutzt.

eBay ist eine sprudelnde Datenquelle für Startwerte, Gebotsentwicklungen und Kaufpreise und damit ein Segen für die Auktionsforschung. So erhalten Wissenschaftler bei eBay Einblicke in die Psychologie ökonomischen Verhaltens: Beim Kaufen und Verkaufen handelt der Mensch seltsam, irrational – und manchmal sogar dumm. Denn Bieten erzeugt Glücksgefühle. Dadurch wird der Wettbewerb wichtiger als das Produkt selbst, beispielsweise bei Brettspielen, iPods und Büchern.

Konkurrenzverhalten kurbelt den Verkauf an. Besonders ein niedriger Startpreis sorgt für zahlreiche weitere Bieter – nach dem Motto: “Je mehr Interessenten, desto attraktiver das Produkt.” Ein weiterer Vorteil für die Verkäufer: Fast die Hälfte aller potenziellen Käufer übersieht die Versandkosten. Sobald diese vertretbar sind, werden sie vergessen. Die Preisempfehlung des Herstellers zu nennen, wirkt sich ebenfalls positiv auf den Verkaufspreis aus.

Doch auch die Anbieter machen Fehler. So folgen viele dem Mythos, ihre Auktion am frühen Abend während der Woche enden zu lassen. Neben zahlreichen Bietern tummeln sich aber auch ähnlich viele konkurrierende Angebote auf dem Online-Marktplatz. Es entstehen weniger Bietkriege und oftmals geringere Preise.

Das eBay-Magazin, die neue General-Interest-Zeitschrift für die eBay-Community, ist ab dem 23. November 2007 zum Copypreis von 2,50 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.



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