Push-Mail-Dienste auch fuer Privatnutzer interessant

Written by weblog2 on Tuesday, August 12th, 2008 in Multimedia.

In der Geschäftswelt gehören Push-Mail-Dienste schon lange zum Alltag. Kein Wunder, denn statt ständig das eigene Mail-Postfach nach neuen Nachrichten abzufragen, werden diese automatisch über das Mobilfunknetz auf das Handy oder Smartphone geschickt.

Das Telekommunikations-magazin “connect” stellt in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 9/2008) die wichtigsten Push-Mail-Services vor und erklärt, welche Angebote sich inzwischen auch für Privatanwender lohnen.

Beinahe schon ein Synonym für mobile E-Mail im Allgemeinen und Push-Mail-Dienste im Besonderen sind die so genannten Blackberry-Smartphones von Research in Motion (RIM). Um Nachrichten unterwegs empfangen zu können, braucht der Anwender zum einen ein solches Gerät sowie ein Blackberry-Mail-Konto bei seinem Mobilfunknetzbetreiber. Die Kosten für den Push-Service liegen je nach enthaltenem Daten-volumen zwischen fünf und 25 Euro pro Monat. Wer seinen Blackberry auch im Ausland nutzen möchte, sollte zudem eine entsprechende Auslands-Datenoption abonnieren, empfiehlt “connect”.

Auch Geräte mit Microsofts mobilem Betriebs-System Windows Mobile beherrschen die Push-Funktion. Ähnlich wie bei dem Blackberry-Dienst stellen die Netzbetreiber für die Microsoft-Lösung “Direct Push” eigene Exchange-Server zur Verfügung, die die Nachrichten weiterleiten. Die Tarife und Dienste-Angebote für “Direct Push” sind weitgehend identisch mit den Blackberry-Services, so “connect”. So stehen für Wenignutzer als auch für ambitionierte Anwender entsprechende Datenpakete bereit sowie spezielle Auslandsoptionen für Vielreisende.

Wer unterwegs mobil surfen, chatten oder E-Mails abrufen will, kann auch auf die Pocket Web-Geräte von 1&1, GMX und Web.de zurückgreifen. Die Push-Zustellung ist gegen einen monatlichen Aufpreis auf die E-Mail-Pakete der jeweiligen Anbieter erhältlich, die Empfangsgeräte gibt es gratis dazu. Wer dagegen ein Handy oder Smartphone mit Serie-60-Betriebssystem nutzt, kann die Push-Funktion mit Handy-Software von Drittherstellern wie etwa dem E-Mail-Experten Visto realisieren. Auch das iPhone von Apple unterstützt ab der Software-Version 2.0 den Empfang von Push-E-Mails. Voraussetzung hierfür ist ein Abonnement des Apple-Dienstes “Mobile Me”, das mit 79 Euro im Jahr zu Buche schlägt. Die anfallenden Datenübertragungs-Kosten sind in den üblichen iPhone-Tarifen enthalten.

MP3-Spam als E-Mail-Anhang

Written by weblog2 on Wednesday, October 31st, 2007 in Internet.

Eine neue Spam-Form bleibt seit kurzem in den Filter-Systemen von STRATO hängen: Nach Text-, Bilder- und PDF-Spam filtert STRATO auch MP3-Spam, also Audio-Spam, mit wissenschaftlichen Methoden vollautomatisch aus.

Im neuen MP3-Spam preist eine verzerrte Stimme meist Aktien einer amerikanischen Firma an. STRATO hat in Kooperation mit der Berliner Humboldt-Universität und dem Max-Planck-Institut in Saarbrücken modulare Filter entwickelt, die beispielsweise unterscheiden können zwischen einem Musikstück oder einer Spam-MP3. Dabei sucht STRATO nach bestimmten Merkmalen, die alle MP3-Dateien einer Spam-Welle gemeinsam haben.

“Dies können zum Beispiel Länge, Dateigröße oder Datenrate sein”, sagt René Wienholtz, Vorstand des STRATO Rechenzentrums. “Die Schwierigkeit bei der Erkennung von MP3-Spam besteht darin, dass alle Dateien ähnlich, aber nicht gleich sind.” Dazu fügen die Spammer für jede E-Mail Rauschen und Störgeräusche hinzu, die die STRATO Filter, im Gegensatz zu denen vieler Wettbewerber, klar erfassen.

Über die STRATO Server laufen rund 250 Millionen E-Mails am Tag – rund 95 Prozent davon sind inzwischen Spam. Vor einem Jahr lag die Spamquote bereits bei 70 Prozent. Die Anti-Spam-Forschungskooperation dient dazu, Spam-Wellen bereits in der Entwicklungsphase zu erkennen und zu bekämpfen. Damit ist STRATO noch schneller als die Spam-Versender.

Die STRATO Spam-Filter prüfen die Dateien unabhängig vom Datentyp und gehen vor allem auf die Datenstruktur ein. Sie erkennen auch Muster in unterschiedlichen Dateiformaten – egal ob GIF-Bild, PDF-Datei oder MP3. Dies gilt auch für Spam-Formen, die noch gar nicht aufgetreten sind: “In den nächsten drei bis sechs Monaten wird es auch Video-Spam geben – aber wir sind bereits gerüstet”, so Wienholtz weiter.



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