DSL-Speedtest

Written by weblog2 on Thursday, July 16th, 2009 in Internet.

DSL Internet-Geschwindigkeit oft langsamer als vom Internetprovider angegeben

Wo “DSL 16.000″ draufsteht, ist nicht unbedingt 16.000 drin. So ist die DSL-Geschwindigkeit in der Praxis oft deutlich geringer, als die Provider in ihren Angeboten ausweisen.

Dies zeigt ein umfangreicher DSL-Speedtest, den PC-WELT.de in Kooperation mit Speedmeter.de in sechs deutschen Metropolen durchgeführt hat. Auf Speedmeter.de können Nutzer ihre DSL-Geschwindigkeit kostenlos testen. Insgesamt wurden über 11.000 Speedtests in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München in die Auswertung einbezogen. Dabei zeigte sich ferner, dass selbst die 20 MBit-Flatrates langsamer sind als die meisten 16 MBit-Angebote.

In drei der sechs getesteten Metropolen erwies sich T-Com als der schnellste Anbieter. So surft laut Speedtest Frankfurt von allen deutschen Metropolen am schnellsten: Die VDSL-Verbindung von T-Com mit einer Bandbreite von 50 MBit/s kommt auf 25.488 KBit/s im Download- und sehr gute 9.664 KBit/s im Upload-Durchschnitt. In Berlin erreichte die 16 MBit-Flatrate von T-Com die besten Werte. Sie kommt im Durchschnitt 14.300 KBit/s im Download und knapp über 1.000 KBit/s im Upload. Auch in Düsseldorf setzte sich T-Com mit der 16 MBit-Flatrate an die Spitze des Feldes (13.932 KBit/s im Download und 1.024 KBit/s im Upload).

In Hamburg surfen Nutzer am schnellsten mit 1&1. Der 16 MBit-Anschluss erreichte überdurchschnittliche 18.446 KBit/s im Download und 1.004 KBit/s im Upload. Den ersten Rang in Köln konnte sich Alice (Bandbreite 16 MBit/s) mit durchschnittlich 14.265 KBit/s bei Downloads und 796 KBit/s bei Uploads sichern. In München hat Arcor mit der 16 MBit-Flatrate die Nase vorn (13.943 KBit/s im Download und 800 KBit/s für Uploads). Laut PC-WELT.de sind die maximalen Surfraten in der bayerischen Landeshauptstadt im Vergleich zu den anderen Metropolen insgesamt jedoch eher niedrig.

PC-WELT.de weist darauf hin, dass Verbraucher einen möglichen Wechsel des DSL-Anbieters nicht allein von der gemessenen Geschwindigkeit abhängig machen sollten. Wichtige Kriterien für einen guten Internet-Provider sind neben der Anschluss-Geschwindigkeit auch eine möglichst stabile Verfügbarkeit sowie ein guter Service.

Multichannel VPN Router auf Cebit

Written by weblog2 on Thursday, March 6th, 2008 in Computer.

Auf der CeBIT (Halle 13, Stand E35) zeigt der deutsche Hersteller Viprinet noch bis Sonntag seinen Multichannel VPN Router.

Über integrierte Hotplug-Modems lassen sich mit dem Gerät bis zu 6 Breitband-Anschlüsse wie ADSL, SDSL oder auch UMTS zusammenbündeln und als virtuelle Standleitung mit summierten Up- und Downstreambandbreiten nutzen. Das System kann dabei sowohl als Basis für eine VPN-Standortvernetzung als auch zur reinen Internetanbindung dienen.

Durch Bündelung von 6 ADSL2+-Anschlüssen mit je 16 Mbit/s lässt sich eine Anbindung mit 96Mbit/s im Down- und 6 Mbit/s im Upstream erreichen. Die monatlichen Leitungskosten liegen mit rund 200 Euro dabei um Größenordnungen unter den sonst bei Unternehmensanbindungen üblichen Preisen. In Ortslagen, in denen nur beschränkte DSL-Angebote (“T-DSL 1000″) verfügbar sind, können die bisher zur Verfügung stehenden Bandbreiten zumindest versechsfacht werden. Gibt es gar kein DSL, lassen sich alternativ UMTS-Zugänge unterschiedlicher Anbieter bündeln.

Da beliebige Typen von Breitbandleitungen nebst ISPs beliebig kombiniert werden können, lässt sich laut Hersteller bei Bündelung mehrerer für sich genommen ausfallanfälligen Leitungen eine bisher undenkbare Hochverfügbarkeit erreichen. Während ein einzelner ADSL- oder SDSL-Anschluss beispielsweise im Jahresmittel nur 97% der Zeit wirklich funktioniert, ließen sich dank Risikoverteilung und statistischen Wahrscheinlichkeiten mit drei dieser Leitungen bereits über 99,9% erreichen. Geschäftsführer und Chefentwickler Simon Kissel erklärt das Prinzip: “Die Wahrscheinlichkeit dass mehrere unterschiedliche Breitbandmedien exakt zur gleichen Zeit ausfallen, sinkt mit der Anzahl der Leitungen exponentiell”. Dies sei allemal verlässlicher als die teuren Servicelevel-Agreements der Leitungsanbieter.

Um auch gegen wütende Bagger und brennende DSL-Vermittlungsstellen abgesichert zu sein, erlaubt das System mit dem auf der CeBIT neu vorgestellten UMTS-Modul nun auch die Aufnahme von Mobilfunkverbindungen in den Bündelungsverbund.

CDU fordert “Schnellen Internetzugang fuer alle”

Written by weblog2 on Thursday, March 6th, 2008 in Internet.

Zu dem Antrag der Großen Koalition “Breitbandversorgung im ländlichen Raum schnell verbessern” erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann MdB:

Schnelle Zugangsmöglichkeiten zum Internet sind für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung unseres Landes von grundlegender Bedeutung. Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum, Innovationen und Arbeitsplätze.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie können bei schnellem flächendeckendem Ausbau moderner und leistungsfähiger Datenautobahnen in Deutschland in den nächsten zwei Jahren ein Wirtschaftswachstum von 50 Milliarden Euro und 250.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Ausgangslage in Deutschland ist gut: Breitband boomt! Allein im letzten Jahr sind rund fünf Millionen neue Anschlüsse hinzugekommen – das ist der höchste absolute Zuwachs in Europa!

Problematisch ist jedoch, dass noch immer rund 2.500 Kommunen zumeist in ländlichen Regionen gar nicht oder nur unzureichend mit Breitband versorgt sind. Diese sogenannten “weißen Flecken” leiden schon heute unter den negativen Folgewirkungen: Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze gehen verloren, die Finanzkraft der Kommunen wird geschwächt.

Unser Ziel ist, dass jeder in Deutschland – egal wo er lebt und arbeitet – an den Chancen der Informationsgesellschaft teilhaben kann. Keiner darf wegen fehlender Zugangsmöglichkeiten ausgeschlossen sein.

Deshalb fordern wir:

- Wettbewerb verschiedener breitbandiger Übertragungswege (DSL/Kabel/Funk) zu stärken,

- eine effektive Frequenzpolitik, um mit Hilfe neuer Funktechnologien die Versorgungslücken gerade in ländlichen Regionen zu schließen,

- die Einrichtung einer “Task Force” im Bundeswirtschaftsministerium, die den benachteiligten Kommunen aktive Hilfestellung (“Hilfe zur Selbsthilfe”) bei der Informationsbeschaffung und -aufbereitung, der Bewertung ökonomischer Alternativen und bei der Auswahl der geeigneten Technologie bieten kann,

- die Herstellung einer größeren Markttransparenz für Anbieter und Nutzer durch eine höhere geografische Präzision des Breitbandatlasses der Bundesregierung,

- eine staatliche Förderung als Ergänzung der schon bestehenden Programme der EU, der Länder und der Bundesregierung für solche Gemeinden zu gewährleisten, bei denen eine wirtschaftliche Erschließung durch wettbewerbliche Lösungen nicht möglich ist. Es ist wünschenswert, dass dafür Einnahmen des Bundes aus den Vesteigerungserlösen von Frequenzen verwendet werden,

- eine stärkere Verzahnung und noch bessere Abstimmung der zahlreichen Initiativen von Bund und Ländern zur Herbeiführung einer flächendeckenden Breitband-Versorgung,

- die Einrichtung einer Internet-Plattform, auf der beispielhafte Lösungen in Kommunen vorgestellt werden.

Flächendeckendes Breitband ist der Schlüssel für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze – und für Chancengleichheit in der Informationsgesellschaft!

CeBIT: Neuer Router fuer DSL-freie Gewerbegebiete

Written by weblog2 on Wednesday, March 5th, 2008 in Internet.

CeBIT: Neuer Router erschließt DSL-freie Gewerbegebiete durch UMTS-Bündelung

Im Zeitalter der elektronischen Unternehmenskommunikation sind sie ein Albtraum: Gewerbegebiete ohne DSL-Versorgung. Viele Gemeinden können hiervon ein Lied singen – kaum eine Firma möchte sich heute noch in Gebieten ansiedeln, in denen breitbandige und zuverlässige Internetanbindungen fehlen.

Ein kleines Unternehmen aus Rheinhessen hat für dieses Problem nun eine Lösung parat: Die in Bingen am Rhein ansässige Firma Viprinet entwickelt und vertreibt Internet-Router, mit dem sich mehrere beliebige Breitbandanschlüsse gebündelt nutzen lassen.

Die 2007 auf der CeBIT erstmals vorgestellte Lösung in Form des Multichannel VPN Routers zielte zunächst primär auf die Bündelung mehrerer DSL-Anschlüsse ab. Durch diese Bündelung wurde es möglich, mittels Risikoverteilung ausfallsichere Internetanbindungen für Unternehmen zu schaffen – mit nahezu beliebig hohen Bandbreiten. Prompt gewann der Hersteller auf der Messe dann mit seinem Gerät den Innovationspreis der “Initiative Mittelstand”. Geschäftsführer Simon Kissel erklärt, warum: “Mit unserem Router wird eine ausfallsichere Internetanbindung erstmals auch für kleine und mittlere Unternehmen erschwinglich – bisher war das den ganz großen vorbehalten.”

Das zugrundeliegende Prinzip möchte der Hersteller nun auch auf andere Medientypen ausweiten: Auf der CeBIT stellt Viprinet diese Woche ein neu entwickeltes UMTS-Modemmodul vor. Damit lassen sich nun mehrere UMTS-Funkzugänge unterschiedlicher Anbieter an einem einzelnen Standort gebündelt einsetzen. Mit dieser Streuung wird dem Sachverhalt Rechnung getragen, dass ein einzelner UMTS-Zugang für sich genommen für die geschäftliche Nutzung zu störanfällig ist. In gebündelter Form jedoch ließen sich dank der Risikoverteilung jährliche Verfügbarkeiten von über 99,9% sowie Bandbreiten von über 20 Mbit/s erreichen, so Kissel weiter.

Auf seinem CeBIT-Messestand (Halle 13, Stand E35) zeigt Viprinet das Routersystem im Livebetrieb mit mehreren gebündelten DSL- und UMTS-Zugängen.

DSL weiterhin wichtigste Internet-Technologie

Written by weblog2 on Thursday, November 29th, 2007 in Internet.

Die Telekom-Unternehmen in Deutschland versprechen sich vom Geschäft mit Breitbanddatentransfer nach wie vor hohe Erträge. Sieben von zehn Entscheidern der Branche halten beispielsweise DSL für die wichtigste Übertragungstechnologie.

Zwar stufen nicht mehr – wie noch 2006 – rund neun von zehn Unternehmen DSL als wichtigste Technologie ein, das Vertrauen in die Erfolgsgeschichte DSL ist allerdings ungebrochen. Auf dem Mobilfunksektor setzen die Anbieter ebenfalls auf Breitband, jedoch auf niedrigerem Niveau. Rund 40 Prozent der Entscheider zählen den UMTS-Standard für Handys zu den bedeutendsten Technologien im Telekommunikationssektor. Das ergibt die Untersuchung TELCO Trend, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk im Juni und Juli 2007 durchgeführt wurde.

Vor allem von der Nachfrage nach hohen Bandbreiten profitieren die Service-Provider. Weltweit gab es im Mai 2007 200 Millionen DSL-Kunden. In Deutschland werden bis Ende des Jahres rund 18 Millionen  User per DSL-Verbindung im Internet surfen. DSL ist als Datentransporter unverzichtbar geworden. Allein die regelmäßigen Datenupdates der gängigen Betriebssysteme erreichen eine Größe von mehreren hundert Megabytes pro Jahr. Diese Datenmengen sind mit schmalbandigen Anschlüssen nicht mehr zu bewältigen. Gleichzeitig unterstützt die Breitbandtechnik sämtliche Arten medialer Dienste wie Internet-TV und Video-on-demand. Diese Services fassen immer stärker Fuß. Dies treibt die Nachfrage nach höheren Bandbreiten zusätzlich nach oben. Schon heute verbrauchen einzelne Web-Anwendungen extrem hohe Anteile der weltweit zur Verfügung stehenden Bandbreite. Allein die Web-2.0-Plattform YouTube ist mit ihren Online-Videos für zehn Prozent des gesamten Internet-Datenverkehrs verantwortlich. Unterhaltungsdienste rücken somit verstärkt in den Fokus der DSL-Anbieter. Weiter wachsende Qualitätsansprüche an bewegte Bilder werden die Nachfrage nach höheren Bandbreiten weiter steigen lassen. In den kommenden fünf Jahren werden beispielsweise mehr als zwei Millionen deutsche Haushalte IP-TV nutzen.

Beim Angebot des reinen DSL-Anschlusses droht den Anbietern allerdings ein Margenproblem. Denn im Geschäft mit DSL-Anschlüssen hat ein ruinöser Preiswettbewerb eingesetzt. Breitband-Internet wird zur Commodity-Lösung. Die Folge: Trotz optimierter Kostenstruktur sorgen die sinkenden Preise bei den Anbietern für nachhaltig rückläufige Profite. Eine Differenzierung als Preisführer ist auf einem derart niedrigen Niveau kaum mehr möglich. Zudem ist die Technik mittlerweile soweit ausgereift, dass sich Breitbandanschlüsse qualitativ nicht mehr unterscheiden lassen. Der Service ist ebenfalls vergleichbar. Auch Triple-Play- und Quadruple-Play-Angebote entsprechen sich untereinander.

Die Anbieter stehen damit vor der Herausforderung, sich vom Wettbewerb abzuheben, um dem Preiswettbewerb zu entgehen. Viele Telko-Unternehmen gehen dazu über, sich mit zusätzlichen Dienstleistungen als Mehrwertanbieter zu präsentieren. Mediale Inhalte und Unterhaltungsservices über Internetportale und Downloadseiten sowie Kooperationen mit starken und bekannten Marken sollen den DSL-Anschluss aufwerten. Für die Telko-Unternehmen wird es deshalb in Zukunft darauf ankommen, verstärkt in ihr Markenimage zu investieren und den Kunden Produkte als Erlebnis und als Lösung zu präsentieren.

Hintergrundinformationen
Die Studie TELCO Trend stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk vom 1. Juni bis 31. Juli 2007 durchgeführt wurde. Dabei wurde untersucht, wie die Mitarbeiter der Telekommunikationsunternehmen heute und in Zukunft den Telekommunikationsmarkt einschätzen. Der TELCO Trend wird regelmäßig durchgeführt. Dadurch ist es möglich, Einschätzungen bezüglich der Entwicklungen der dynamischen Telekommunikationsbranche kontinuierlich abzufragen.



Site Navigation