Games – PC Spiele – ProSiebenSat.1 baut Aktivitaeten aus

Written by weblog2 on October 30th, 2007 in Games.

Die ProSiebenSat.1 Group intensiviert ihre Aktivitäten im Games-Bereich. Der TV-Konzern spricht mit dem US-Spieleproduzenten ZeniMax über künftige Kooperationen.

ZeniMax entwickelt und vertreibt Spiele für den PC, Konsolen sowie für mobile Geräte. ProSiebenSat.1 hält eine Minderheitsbeteiligung an ZeniMax. Darüber hinaus startet die ProSiebenSat.1 Group im Dezember sevengames.com die internationale Version ihres deutschen Games-Portals.

ZeniMax hat am 24. Oktober 2007 eine Kapitalerhöhung über 300 Mio US- Dollar abgeschlossen. Nach Abschluss der Kapitalerhöhung, an der sich die ProSiebenSat.1 Group nicht beteiligt hat, liegt die Unternehmensbewertung des Spieleherstellers mit Sitz in Rockville, Maryland, bei mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar. Die ProSiebenSat.1 Group hält über SBS Broadcasting B.V. nach Abschluss der Kapitalerhöhung rund 9 Prozent der Anteile an ZeniMax.

Guillaume de Posch, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Group: “ZeniMax ist ein besonderes Unternehmen unter den Spieleproduzenten. ZeniMax bringt Spieleentwickler, Künstler, Designer, Programmierer und Manager aus den verschiedensten Bereichen zusammen, um interaktive Unterhaltung weiterzuentwickeln. Wir wollen unsere Games-Aktivitäten im Internet mit unserem Portal sevengames.com weiter ausbauen. In diesem Zusammenhang streben wir eine Kooperation mit ZeniMax an.”

Robert A. Altman, CEO von ZeniMax: “Wir sind davon überzeugt, dass Partnerschaften mit führenden klassischen Medienunternehmen großen strategischen Wert haben. Wir freuen uns über die Unterstützung von ProSiebenSat.1, ein Unternehmen, das wir seit langem respektieren und bewundern. ZeniMax wird in diesem Jahr Niederlassungen in Europa eröffnen, und wir freuen uns darauf, engere Beziehungen zu ProSiebenSat.1 zu entwickeln.”

ZeniMax ist einer der angesehensten Spieleproduzenten in den USA. Zu den erfolgreichsten Spielen des Unternehmens gehört die berühmte “Elder-Scrolls”- Serie, die von der Tochter Bethesda Softworks entwickelt wurde, sowie “Fallout”, “Star-Trek” oder “Pirates of the Caribean”. Die Tochter Vir2L Studios ist eine mehrfach preisgekrönte interaktive Design-Division, die plattform- übergreifende Spiele für Handys und Handhelds entwickelt. Zum Board of Directors gehören ZeniMax-CEO Robert A. Altman, Jerry Bruckheimer, Leslie Moonves, Präsident und CEO von CBS, und Harry Sloan, Chairman & CEO von Metro-Goldwyn-Mayer.

Arcor startet Digital-TV ueber DSL

Written by weblog2 on October 30th, 2007 in Fernsehen.

In 51 Städten und Gemeinden können Kunden ab heute Arcor-Digital TV bestellen. Die kommerzielle Vermarktung des neuen Produktes startet am 1. Dezember.

Mit dem Fernsehen über schnelle DSL-Breitbandanschlüsse bietet Arcor nicht nur eine große Senderauswahl und eine umfangreiche Online-Videothek. Für zusätzlichen Komfort sorgt auch eine elektronische Programmzeitschrift.

Durch Arcor-Digital TV stehen den Kunden jetzt mehr als 50 Free-TV-Sender und über 60 Pay-TV-Kanäle zur Verfügung. Ein elektronischer Programmführer, den das Unternehmen in Kooperation mit der Redaktion von „TV Movie“ realisiert, erleichtert die Orientierung. Wer einen Filmbeginn verpasst, kann ihn bei einigen ausgewählten Sendern noch während der Ausstrahlung mit einer Timeshift-Funktion erneut starten. Den Nutzern bietet Arcor darüber hinaus eine Online-Videothek mit über 500 Filmen aus verschiedenen Genres an.

Für das Basis-Paket von Arcor-Digital TV zahlen Kunden monatlich 9,95 Euro. Die Premium-Angebote mit Sport, Unterhaltung beziehungsweise ausländischen Sendern kosten zusätzlich ab 5,95 Euro im Monat. Das Produkt gibt es derzeit nur in Verbindung mit den All-Inclusive-Paketen von Arcor. Benötigt wird eine DSL-Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens sechs Megabit pro Sekunde. Das Paket mit dieser Kapazität kostet derzeit 34,95 Euro pro Monat – inklusive Sprach- und DSL-Anschluss sowie Flatrates fürs Telefonieren und Surfen.

Arcor-Digital TV basiert auf einem modernen Hochleistungsnetz, das die Eschborner Telekommunikationsgesellschaft als eines der ersten Unternehmen in Deutschland aufgebaut hat. Die innovative Infrastruktur ist durchgängig auf Grundlage des Internet-Protokolls (IP) realisiert. Sie ermöglicht einen priorisierten Transport von Videosignalen.

Arcor-Digital TV ist ab dem 30. Oktober in 51 Städten und Gemeinden buchbar. Das Angebot ist in vielen deutschen Großstädten erhältlich. Dazu gehören beispielsweise Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Aber auch in kleineren Gemeinden wie Seevetal, Baunatal, Taufkirchen oder Erkrath bietet Arcor sein neues Produkt an.

Im Unterschied zu anderen Wettbewerbern hat Arcor nicht nur in den großen Ballungszentren moderne IP-Infrastruktur aufgebaut. Von technischen Neuerungen sollen auch kleinere und mittlere Städte profitieren. Arcor-Digital TV wird daher sukzessive auf weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet.

Fernsehen via DSL schafft ein neues TV-Erlebnis. Durch die internet-basierte Übertragung sind interaktive TV-Formate möglich. Auch das Senderangebot lässt sich unkompliziert erweitern. So können neue Angebote für spezielle Interessengruppen, ganz neue Bildungsprogramme oder eine stärkere Regionalisierung des Fernsehens durch Stadtteil-Programme entstehen.

Weblinks:
www.arcor.de
Bericht bei Golem

Deutsche kaufen 2007 fast 37 Millionen Handys

Written by weblog2 on October 30th, 2007 in Telekommunikation.

2007 werden in Deutschland so viele Handys verkauft wie nie zuvor. Der Absatz klettert voraussichtlich auf 36,5 Millionen Geräte – ein Plus von 6 Prozent im Vergleich zu 2006 (34,4 Millionen).

Nutzung von Handys in Deutschland

Mit einer positiven Entwicklung rechnet die Branche auch beim Umsatz mit Mobiltelefonen. Er wächst um 2 Prozent von 4,1 Milliarden Euro (2006) auf 4,2 Milliarden Euro (2007). Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute auf der Hightech-Messe Systems in München bekannt. „Während die Umsätze bei den Geräten steigen, fallen sie bei den Diensten leicht. Allein in den vergangenen beiden Jahren sind Handy-Gespräche um satte 15 Prozent günstiger geworden. Für die Verbraucher sind das allerbeste Nachrichten. Für die Branche ist es eine echte Herausforderung“, sagte Dr. Rudolf Gröger, Präsidiumsmitglied des BITKOM.

Mobiltelefone dienen allerdings längst nicht mehr nur zum Telefonieren oder zum Verschicken von SMS. Jeder vierte Deutsche (26,4 Prozent) macht inzwischen auch Fotos, jeder zehnte hört Musik (12,2 Prozent) mit dem Handy. Darüber hinaus entwickelt sich das Surfen im Internet zu einem zentralen Thema, wie eine aktuelle Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM zeigt. 1000 Bundesbürger wurden repräsentativ befragt. Demnach interessiert sich jeder dritte Deutsche (36 Prozent) dafür, über das Internet Wegbeschreibungen direkt aufs Handy-Display zu laden. Auf dem zweiten Platz folgen Stauhinweise mit 31 Prozent. Aktuelle Nachrichten und Fahrpläne (je 26 Prozent) sowie Wetterinformationen (24 Prozent) vervollständigen die Top 5. Bis zum Jahr 2010 wird voraussichtlich jeder fünfte Deutsche solche Handy-Internetdienste auch tatsächlich nutzen.

Unabhängig davon gilt: Bei der Ausstattung mit Mobilfunkanschlüssen zählt Deutschland schon heute zu den internationalen Spitzenreitern. Auf 100 Einwohner kamen Ende 2006 etwa 104 Laufzeitverträge und Prepaid-Karten. In Westeuropa waren es durchschnittlich 98 Anschlüsse. Noch deutlicher ist ein Vergleich mit den USA. Hier lag die Quote bei 76. Die stärkere Regionalisierung der Anbieter, unterschiedliche Standards sowie fehlende Roaming-Abkommen hatten den amerikanischen Markt lange Zeit gehemmt. In Deutschland klettert die Zahl der Anschlüsse bis Ende 2007 nach einer BITKOM-Schätzung sogar auf 109 je 100 Einwohner.

Gestartet war der digitale Mobilfunk in Deutschland Mitte 1992. Bis Ende 1993 konnte er knapp eine Million Kunden gewinnen. Diese Zahl stieg bis Ende 1996 auf 5 Millionen. Der stärkste Boom setzte mit Einführung der Prepaid-Karten in den Jahren 1999 und 2000 ein. Allein 2006 telefonierten die Deutschen etwa 57 Milliarden Minuten in Mobilfunknetzen und verschickten 22,5 Milliarden SMS. (Quelle: bitkom.org)

MySpace bringt virtuelle Shops fuer Musiker

Written by weblog2 on October 30th, 2007 in Web 2.0.

Die Social-Networking-Plattform myspace will einen Teil der von Usern generierten Inhalte vom PC-Bildschirm in die reale Welt bewegen.

In Zusammenarbeit mit dem kalifornischen Startup www.zazzle.com macht es der Web-2.0-Riese Musikern in Zukunft möglich, auf den MySpace-Seiten virtuelle Shops für T-Shirts oder Poster einzurichten. Eine entsprechende Vereinbarung sei erst kürzlich abgeschlossen worden, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Die User sollen die Produkte mit den angebotenen Illustrationen oder Bildern selbst gestalten können.

Als Kunden für das individuelle Angebot schweben Zazzle-Manager James Heckman etwa junge Mädchen vor, die ein Band-T-Shirt wollen, aber nur eines der Bandmitglieder mögen. Sie können in Zukunft dessen Abbild isolieren und es auf genau das T-Shirt bringen, das sie wollen, wirbt Heckman im WSJ. Für die Merchandising-Artikel setzt Zazzle allerdings einen Mindestpreis fest – etwa für ein Herren-T-Shirt ein Minimum von 15 bis 20 Dollar. Der Verkäufer kann darüber hinaus einen Aufschlag verlangen. Das Startup garantiert, dass die individuell gestalteten Waren innerhalb von 24 Stunden gefertigt und ausgeliefert werden.

Als Schlüssel für den Erfolg in der Musikwelt hat Zazzle die Fähigkeit ausgemacht, Motive schnell auf schwarze T-Shirts drucken zu können, was normalerweise deutlich länger dauert, als bei wenig gefärbten Exemplaren. Die meisten etablierten Bands haben allerdings Verträge mit Merchandise-Unternehmen, was den Verkauf im Internet erschwert. Zazzle befindet sich nach eigenen Angaben bereits in Verhandlungen über eine Lizenzierung. Dennoch steigt das Startup in einen heiß umkämpften Markt ein. Branchenriese Live Nation etwa hat erst vor kurzem mit Trunk und Music Today zwei der größten Wettbewerber im Bereich Band-Vermarktung gekauft.

Aussender: pressetext.de

DGB-Chef Sommer waere gerne Lehrer geworden

Written by weblog2 on October 30th, 2007 in Medien.

Michael Sommer, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), wäre gerne Lehrer geworden, und zwar für Deutsch und Politik.

“Junge Menschen für die eigene Sache zu begeistern hätte mir sehr am Herzen gelegen. Außerdem gefiel mir die Vorstellung, nach dem Studium an einen vertrauten Ort zurückzukehren. Aber weil man mich in den Siebzigern der verfassungsfeindlichen Szene zuordnete, entschloss ich mich, nach sechs Semestern dem Radikalenerlass nicht zum Opfer fallen zu wollen. Ich musste etwas Neues anfangen und schloss dann mit dem Diplom in Politologie ab”, sagt Sommer der ZEIT.

In einem zweiten Leben würde Sommer gerne “seiner großen Leidenschaft nachgehen und Koch in einem pfälzischen Landhotel sein. Auf der Karte stünde eine gutbürgerliche Küche aus ganz Europa”. Den kompletten lesen Sie in der ZEIT Nr. 45 vom 31. Oktober 2007.



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