Archive for the 'Medien' Category

eBook-Format ePub bei Libri

Written by weblog2 on Wednesday, October 15th, 2008 in Medien.

Die Libri.de Internet GmbH wird 2009 ihr eBook-Sortiment mit Titeln im neuen offenen eBook Format ePub ausbauen.

Mehrere tausend Titel im vom International Digital Publishing Forum (IDPF) empfohlenen offenen ePub Format werden rechtzeitig zur Einführung des neuen Sony eBook Reader im kommenden Jahr unter libri.de und in den 1.000 Partnershops des stationären Buchhandels integriert. “Unser Ziel ist es, den stationären Buchhandel an den digitalen Wachstumsmärkten rund um das Thema eBook Reader und ePub im Internet nachhaltig teilhaben zu lassen.” erläutert Per Dalheimer, Geschäftsführer der Libri.de Internet GmbH. Dazu wird das Libri.de-Partnernetzwerk auch den Sony Reader PRS 505 in das Sortiment aufnehmen. Das ePub Format ist ein offenes nicht properitäres XML-basiertes Format, das sich an die jeweilige Größe des Displays anpasst (siehe idpf.org) und als eBook z.B. mit dem ePub Reader Adobe Digital Edition (siehe adobe.com) gelesen werden kann.

EM 2008 – Deutschland Chance auf den Titelgewinn

Written by weblog2 on Wednesday, June 11th, 2008 in Medien.

Fußball EM 2008: Über die Hälfte der Deutschen sind sich sicher: Das deutsche Team hat gute Chancen, Europameister zu werden.

56 Prozent sind laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24 dieser Meinung. 35 Prozent sehen keine Chance auf den Titelgewinn. Zwei Drittel der Befragten geben darüber hinaus an, sich für das Fußballfest zu interessieren: 57 Prozent schauen sich die Spiele an und verfolgen die Presse, 20 Prozent zeigen ihre Fußballfreude auch durch Flaggen am Auto oder den Kauf eines Nationaltrikots. Angesichts der Krawalle im Umfeld der Spiele wünschen sich 53 Prozent, dass härter gegen die Hooligans vorgegangen wird.

(Bei allen genannten Zahlen gilt: Differenz zu 100 Prozent = keine Angabe.) Umfragezeitraum: 09.06.2008, Befragte: ca. 1.000. Fehlertoleranz: +/- 2,5 Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24!

Alle Ergebnisse der aktuellen N24-Emnid-Umfrage werden am Donnerstag (12.06.08) in der Sendung “Morgenreport” (9:00 – 12:00 Uhr) auf N24 gesendet.

ADAC autotest Gebrauchtwagen 2008

Written by weblog2 on Wednesday, February 6th, 2008 in Medien.

ADAC autotest Gebrauchtwagen 2008Clever kaufen und sparen: Im neuen komplett überarbeiteten Sonderheft der ADAC motorwelt werden auf 220 aktuellen Seiten alle wichtigen Autos auf dem Gebrauchtwagen-Markt kompetent beurteilt.

Bis zu sieben Millionen Menschen pro Jahr kaufen ein gebrauchtes Auto. Mit dem aktuellen Magazin ADAC Autotest Gebrauchtwagen bekommen Suchende anhand der neu entwickelten “Pannenampel” den kompetenten und umfassenden Rat, den sie bei ihrer Suche nach dem richtigen Kfz benötigen.

Der Leser erkennt mit dem innovativen Pannen-Index auf einen Blick, wie es um die Zuverlässigkeit der Modelle bestellt ist. Bei grün ist alles in Ordnung, bei gelb ist Vorsicht geboten und bei rot sollte der Käufer lieber die Finger vom angebotenen Modell lassen. Eine so schnelle und fundierte Orientierung bietet kein anderer Gebrauchtwagen-Ratgeber.

Daten, Kosten, Preise, ADAC-Urteile: Insgesamt wurden 193 Modellreihen – vom Kleinwagen à la VW Polo bis zum Sportwagen Porsche Boxster –getestet. Die Experten des ADAC stellen die Stärken und Schwächen der Fahrzeuge heraus, beziffern die üblichen Marktpreise, nennen konkrete Summen für mögliche Reparaturkosten und geben den Lesern einen juristisch wasserdichten Kaufvertrag an die Hand.

Das neue ADAC autotest Gebrauchtwagen ist ab sofort für 6,90 Euro im Buchhandel, an Tankstellen, in allen ADAC-Geschäftsstellen, im Internet unter www.adac.de/verlag und unter der Bestellnummer 01805/10 11 12 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen) erhältlich.

Der glaeserne Journalist

Written by weblog2 on Monday, November 12th, 2007 in Medien.

Bundestagsbeschluss zur Telekommunikationsüberwachung führt zum “gläsernen Journalisten”

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) verurteilt die Entscheidung des Bundestages zur Neuregelung zur Telekommunikationsüberwachung scharf. Trotz heftiger Debatten ist der Gesetzentwurf mit deutlicher Mehrheit von 366 Stimmen zu 156 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen angenommen worden.

Das Gesetz sieht unter anderem vor, Telekommunikationsanbieter dazu zu verpflichten, elektronische Verkehrsdaten ihrer Teilnehmer unabhängig von einem konkreten Verdacht für 180 Tage zu speichern. Durch diese Erfassung können staatliche Behörden im Bedarfsfall sämtliche elektronischen Kommunikationsverbindungsdaten von Journalisten auswerten. Einen zuverlässigen Schutz ihrer Informanten können Journalisten somit nicht mehr gewährleisten, da Behörden im Zweifelsfall den Informantenschutz aushebeln und auf die gespeicherten Daten zugreifen könnten.

Journalisten können durch diesen Umstand kaum noch an sensible Hintergrundinformationen, die ihnen von Informanten zugespielt werden, gelangen. Das Gesetz birgt daher eine eklatante Gefahr für die Pressefreiheit: Mühsam aufgebaute Informantennetzwerke können zusammenbrechen.

“Der Staat greift mit diesem Gesetz nach Ansicht des DFJV gleich doppelt in die Grundrechte seiner Bürger ein. Er erfasst ihre Kommunikationsdaten und beschneidet gleichzeitig ihre Möglichkeit sich zu informieren, da die Vorratsdatenspeicherung das Vertrauensverhältnis zwischen Journalist und Informant zerstört. Dadurch werden die Medien ihrem demokratischen Auftrag der Information der Öffentlichkeit nur noch eingeschränkt nachkommen können”, so Thomas Dreesen, Sprecher des DFJV.

Der DFJV hatte sich dafür eingesetzt, Journalisten in ihrer Funktion als Geheimnisträger anderen von der Überwachung ausgenommenen Berufsgruppen wie Abgeordneten und Geistlichen gleichzustellen. “Journalisten dürfen nicht als Geheimnisträger zweiter Klasse abgestempelt werden”, kritisiert Dreesen weiter.

Natascha Kampusch – Was ich den Medien verdanke

Written by weblog2 on Friday, November 9th, 2007 in Medien.

Sie würde gerne Journalistin werden, hat Natascha Kampusch im vergangenen Jahr offenbart. Jetzt hat sie ihren Text abgeliefert. Das Branchenmagazin der “Österreichische Journalist” hatte das Entführungsopfer zur Mitarbeit an der Ausgabe zum 20-Jahr-Jubiläum eingeladen.

In ihrem ersten Beitrag beschäftigt sich Kampusch ausführlich mit den Medien und sie spart dabei nicht mit Kritik. “Ursprünglich vertraute ich den Medien”, schreibt Kampusch. Insbesondere das was im öffentlich-rechtlichen Fernsehen berichtet wurde, zog sie nie in Frage. Die Wirklichkeit sehe anders aus, wie sie in ihrem eigenen Fall am besten nachvollziehen könne, schreibt Kampusch. Journalisten würden Inhalte verdrehen, Details werden völlig aus dem Zusammenhang gerissen, nur um so eine markttaugliche Story zu kreieren, “die an der Realität so weit vorbeigeht, dass sich Protagonisten nur mit Mühe darin wieder finden”.

Sie wolle aber auch nicht ein zu pessimistisches Bild zeichnen, schreibt Kampusch. Sie habe auch außergewöhnliche Journalisten kennen gelernt. Besonders schätzt und vermisst sie den “News”-Herausgeber und “Journalisten des Jahres 2006″, Alfred Worm, der Anfang dieses Jahres gestorben ist.

Auf dem Titel der mehr als 200 Seiten umfassenden Jubiläumsausgabe steht der 86-jährige “Krone”-Herausgeber, Hans Dichand. Der mächtigste Zeitungsmacher Österreichs äußert sich zu seinen Freunden und Feinden und erklärt, warum er am liebsten in seinem Büro sterben möchte. Dichand kündigt weiters an, dass er mit seinem Partner, der WAZ in Essen, Frieden schließen will.

Der “Österreichische Journalist” erscheint im Salzburger Medienfachverlag Johann Oberauer GmbH. Im gleichen Verlag werden unter anderem der “Schweizer Journalist”, das deutsche “MediumMagazin”, der “Wirtschaftsjournalist” und das Journalisten-Online-Portal “Newsroom.de” verantwortet.

Die Jubiläumsausgabe kann im Internet bestellt werden unter journalist.at



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