Archive for the 'Arbeit' Category

IT-Karriere – soziale Kompetenz und Teamgeist gefragt

Written by weblog2 on Wednesday, September 10th, 2008 in Arbeit.

IT-Karriere: Auf die richtigen Soft Skills kommt es an – Teamgeist schlägt Führungsstärke

In 95 Prozent der Stellenanzeigen für IT-Berufseinsteiger finden sich konkrete Anforderungen an die soziale Kompetenz der Bewerber. Insbesondere Teamfähigkeit ist dabei ein absolutes Muss. In drei Viertel der Stellenanzeigen für IT-Absolventen wird danach gefragt. Ebenfalls wichtig: eine ausgeprägte Kommunikationsbereitschaft (55 Prozent) sowie starke Kunden- und Serviceorientierung (45 Prozent). Dagegen spielen “harte” Soft Skills eine deutlich geringere Rolle und werden von IT-Experten wesentlich seltener verlangt. Durchsetzungsvermögen fordern zum Beispiel nur fünf Prozent der Jobangebote. Ebenso Konfliktfähigkeit und Führungsstärke: Diese Eigenschaften werden nur in einer von 100 Stellenanzeigen ausgeschrieben. Das sind Ergebnisse aus der Studie “IT-Jobscout Mai 2008″ des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG, die die Stellenangebote der größten deutschen IT-Unternehmen auswertet.

Teamgeist ist bei Informatikern Pflicht. Bereits in der Studie aus dem Vorjahr führte diese Eigenschaft mit großem Abstand die Wunschliste der Personalverantwortlichen an. Der Grund: In der Regel arbeiten mehrere IT-Spezialisten gemeinsam an einem Projekt. Zudem besetzen IT-Experten in immer mehr Unternehmen wichtige Schnittstellenpositionen. Sie koordinieren Dienstleister, arbeiten mit Fachabteilungen zusammen und haben regelmäßigen Kundenkontakt.

IT-Profis mit einem hohen Maß an sozialer Kompetenz haben deshalb die besten Karrierechancen. Denn Geschick im Umgang mit Menschen ist für den Geschäftserfolg ebenso wichtig wie detailliertes Fachwissen. Darüber hinaus wird in 41 Prozent der Stellenanzeigen analytisches Denkvermögen eingefordert. Gefragt sind zudem Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit. Diese Eigenschaften werden jeweils in jedem vierten Jobangebot gewünscht.

Besonders groß sind die Soft-Skill-Anforderungen dabei für angehende IT-Berater und Projektmanager. Von ihnen wird in den Stellenanzeigen ein besonderes Maß an sozialer Kompetenz erwartet. Doch auch in der Soft- und Hardware-Entwicklung ist die Zeit der wortkargen Tüftler endgültig vorbei. Teamgeist und Kommunikationsbereitschaft zählen auch hier zu den wichtigsten drei Eigenschaften, die Bewerber mitbringen müssen.

Hintergrundinformation Für den “IT-Jobscout Mai 2008″ wurden die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen untersucht. Im April und Mai 2008 wurden dafür insgesamt 429 Stellenanzeigen ausgewertet. Gegenstand der Untersuchung waren Job-Angebote, die sich an Einsteiger mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder mit höchstens zwei Jahren Berufserfahrung richten.

Forscherinnen-Camp – Eine Woche Ingenieurin sein

Written by weblog2 on Thursday, March 6th, 2008 in Arbeit.

“Forscherinnen-Camp” in den Pfingstferien an der Fachhochschule Ingolstadt und bei der AUDI AG / Anmeldung noch bis 16. April möglich

Was muss man eigentlich studieren, um Ingenieurin zu werden? Wie sieht so ein Studium aus? Wie kommt es, dass die Berufschancen in diesem Bereich so exzellent sind? – Für alle Mädchen, die das herausfinden wollen, hat das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. im letzten Jahr ein neues Projekt ins Leben gerufen: Die “Forscherinnen-Camps”. Sie werden in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie in ganz Bayern veranstaltet. Mit im Boot sind in 2008 auch die Fachhochschule Ingolstadt und die AUDI AG. Dort findet das “Forscherinnen-Camp” in den Pfingstferien, vom 11. bis zum 16. Mai, statt. Noch bis zum 16. April können sich Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen ab 15 Jahren unter www.tezba.de für dieses Camp anmelden. Zehn Plätze stehen zur Verfügung. Die Teilnahme ist, bis auf An- und Abreise, kostenlos.

Zu Beginn des Camps wird ein “Forscherinnen-Auftrag” an die Mädchen vergeben. Innerhalb von fünf Tagen müssen sie diesem Problem auf den Grund gehen und eine fundierte wissenschaftliche, aber auch praxisnahe Lösung erarbeiten. Dabei stehen ihnen Dozenten und Studierende der Fachhochschule Ingolstadt sowie ein Team der AUDI AG zur Seite.

Durch die Arbeit an diesem komplexen technisch-naturwissenschaftlichen Projekt erfahren die Mädchen mehr über das Berufsbild und die Aufgaben einer Ingenieurin und bekommen so Hilfe bei der Berufs- und Studienwahl. Aber natürlich wird im Forscherinnen-Camp nicht nur geforscht und getüftelt: Ein spannendes Rahmenprogramm mit gemeinsamen Teamaufgaben und Unternehmungen sorgt für Spaß und Abwechslung und macht die Woche für die Nachwuchs-Ingenieurinnen zu einem echten Teamerlebnis.

Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. will mit diesem Projekt junge Frauen für Ingenieurberufe begeistern und sie über technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge informieren. Hintergrund dafür ist die Tatsache, dass immer noch nur ein geringer Anteil aller Studierenden der Ingenieurswissenschaften in Deutschland Frauen sind.

Die “Forscherinnen-Camps” sind Teil des Bildungsprojekts “Technik – Zukunft in Bayern?!” des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. Das neue Teilprojekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert. Die Verbände der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie BayME und VBM unterstützen als Hauptsponsoren das Gesamtprojekt.

Macht Karriere krank?

Written by weblog2 on Wednesday, March 5th, 2008 in Arbeit.

Macht Karriere krank? – Umfrage: Deutsche fühlen sich durch Berufsalltag gestresst

Beruflicher Erfolg ist für viele das A und O. Eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” belegt jetzt allerdings, dass sich viele Männer und Frauen den hohen Anforderungen im Berufsalltag langsam nicht mehr gewachsen fühlen. So löst bei einem Viertel aller Deutschen (25,6 %) der ständige Termin- und Zeitdruck Stress aus. Unter Überarbeitung und zu hoher Arbeitsbelastung leidet mehr als ein Fünftel (21,2%) und jeder Zehnte (10,8 %) fühlt sich durch das ehrgeizige Streben nach Aufstieg und Erfolg überlastet. Schlimm wird die viele Arbeit vor allem dann, wenn keine Erholung in Sicht ist: Jeder fünfte Befragte (19,2%) sagt, er komme auch am Wochenende nicht zur Ruhe.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren.

Bill Gates und Angela Merkel – IT-Fitness macht Schule

Written by weblog2 on Wednesday, January 23rd, 2008 in Arbeit.

Bill Gates: “Schüler auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten” – Bundeskanzlerin Angela Merkel und Microsoft-Gründer Bill Gates starten den Wettbewerb “IT-Fitness macht Schule”.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bill Gates, Gründer und Chairman der Microsoft Corporation, diskutierten heute auf dem Government Leaders Forum Europe in Berlin über gesellschaftspolitische Herausforderungen im 21. Jahrhundert und die Anforderungen an moderne Bildungssysteme. Zudem gaben sie in Berlin den Startschuss zum Wettbewerb “IT-Fitness macht Schule”. Am Wettbewerb beteiligen können sich alle Schulen, Lehrer oder Schüler, die mit eigenen Projekten den Umgang mit Informationstechnologie an ihrer Schule fördern. Unter www.it-fitness.de können sie sich ab sofort um den Titel “IT-fitteste Schule Deutschlands” bewerben. Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Initiative “IT-Fitness”. Ziel der Qualifizierungsinitiative von Microsoft und Partnern ist es, bis 2010 vier Millionen Menschen in Deutschland fit für den Umgang mit Informationstechnologie im Berufsleben zu machen.

Auf dem Government Leaders Forum Europe in Berlin trafen sich am Dienstag und Mittwoch politische Entscheider, Manager führender Wirtschafts-unternehmen und Bildungsexperten aus ganz Europa, um über die Zukunft Europas zu diskutieren. Unter den Schlagworten “Modernizing Government” und “Human Potential” standen dabei in diesem Jahr die Themen eGovernment, Bildung und IT-Qualifizierung im Mittelpunkt.

Microsoft kündigte auf der Konferenz für die nächsten fünf Jahre Investitionen von mehr als 235 Millionen US-Dollar in seine weltweiten Bildungsprogramme an. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich das Unternehmen zum Beispiel in der Lehrerfortbildung und der Vermittlung von Medienkompetenz an Schüler. Dabei arbeitet Microsoft weltweit mit Regierungen, internationalen Organisationen und führenden Vertretern aus Wissenschaft und Industrie zusammen.

“Microsoft ist der Überzeugung, dass Bildung den Grundstein für die Entfaltung der eigenen Möglichkeiten legt. In Bildung und in Schulen zu investieren, ist der beste Weg, um junge Menschen dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen”, sagte Bill Gates in Berlin. “Microsoft setzt sich dafür ein, die Vermittlung von Wissen durch den Einsatz von Technologie zu fördern und die Schüler auf die gesellschaftlichen und beruflichen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.”

Wettbewerb “IT-Fitness macht Schule”
Der sichere Umgang mit dem Computer ist zu einer “vierten Kulturtechnik” – neben Lesen, Schreiben und Rechnen – geworden. Gerade für die Berufsausbildung ist fundiertes Computer-Praxiswissen eine wesentliche Voraussetzung. So arbeiten schon heute zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland täglich mit dem Computer. In der Schule kommen moderne Informationstechnologien bislang aber noch wenig zum Einsatz: Von allen OECD-Staaten wird in Deutschland der Computer am seltensten als Lernwerkzeug im Unterricht genutzt (PISA 2006).

Achim Berg, Beiratsvorsitzender der Initiative IT-Fitness und Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, dazu: “Ziel muss eine systematische Vermittlung von Computerkenntnissen in der Schule sein. Das beginnt mit einem fächerübergreifenden Einsatz von Computer und Internet und der Weiterbildung und Ausbildung der Lehrer. Es bedarf dabei aber auch einer gewissen Freiheit für die Schulen, eigene Wege zu gehen. Dazu möchten wir mit dem neuen Schulwettbewerb der Initiative IT-Fitness einen Beitrag leisten.”

Existierende Projekte zum innovativen Einsatz von Computern im Unterricht und zur Förderung der IT-Fitness an deutschen Schulen sind häufig durch die Eigeninitiative von Schulleitern, Lehrern oder Schülern entstanden. Um dieses Engagement zu honorieren und den Computereinsatz an Schulen weiter zu fördern, startet die Initiative IT-Fitness den Wettbewerb “IT-Fitness macht Schule”. Schulen, Lehrer oder Schüler können sich ab sofort bis Ende Juli unter www.it-fitness.de zum Wettbewerb anmelden und ihre Projekte einreichen. Ausgezeichnet wird die “IT-fitteste Schule Deutschlands”. Darüber hinaus werden der IT-fitteste Lehrer und Schüler gesucht.

Als Hauptpreis winkt der “IT-fittesten Schule Deutschlands” die IT-Ausstattung eines “Klassenzimmers der Zukunft” im Wert von 50.000 Euro. Außerdem können die besten zehn Schulen mit fünf Lehrern pro Schule an einem IT-Fitness-Fortbildungswochenende in Berlin teilnehmen. Der “IT-fitteste Schüler” und der “IT-fitteste Lehrer” gewinnen jeweils Hard- und Software im Wert von 2.500 Euro. Darüber hinaus werden die 50 besten Projekteinreichungen im Wettbewerb mit einer so genannten “fIT-Box” ausgestattet. Damit ist die Durchführung einer individuellen Unterrichtsstunde zum Thema IT-Fitness möglich.

Die Initiative IT-Fitness
Die Initiative IT-Fitness wurde im November 2006 durch den Microsoft-Gründer Bill Gates ins Leben gerufen. Sie möchte bis 2010 vier Millionen Menschen in Deutschland durch den IT-Fitness-Onlinetest und kostenlose Trainings fit im Umgang mit PC und Internet machen. Partner der Initiative sind die Deutsche Bahn, die Bundesagentur für Arbeit, Cisco, Microsoft, Randstad, die Signal Iduna Gruppe, State Street, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

IT-Arbeitsmarkt – weiter Fachkraeftemangel

Written by weblog2 on Friday, January 11th, 2008 in Arbeit.

IT-Arbeitsmarkt: Fachkräftemangel hat sich 2007 weiter verschärft

Der IT-Arbeitsmarkt zeigte sich zumindest aus Sicht der Bewerber im vergangenen Jahr von seiner besten Seite: Vor allem junge Kandidaten mit Informatikstudium hatten – und haben auch in diesem Jahr – beste Aussichten auf einen gut bezahlten Job. Nachdem schon 2006 die IT-Jobangebote um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen hatten, waren es 2007 nochmals gut 15 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: Im Jahr 2005 waren 20.961 IT-Arbeitsplätze ausgeschrieben, im Jahr darauf 25.412 und im vergangenen Jahr 29.344. Das berichtet die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 1/2/2008; computerwoche.de) unter Berufung auf eine aktuelle Analyse des Personaldienstleisters Adecco, bei der IT-Jobangebote in 40 Tageszeitungen und der COMPUTERWOCHE ausgewertet wurden.

Die meisten IT-Experten suchten mit 7.473 freien Stellen nach wie vor die Beratungs- und Softwarehäuser – ein Zuwachs um zehn Prozent gegenüber 2006. Am stärksten gestiegen ist der Bedarf im Maschinen- und Fahrzeugbau. Dort wuchs die Zahl der Jobangebote um gut 38 Prozent von 3.271 auf 4.538. Mehr Positionen wurden außerdem im öffentlichen Dienst (2.830, Vorjahr: 2.423), in Konstruktionsbüros (2693, Vorjahr: 1.910) und der Elektrotechnik (2.205, Vorjahr: 2.066) ausgeschrieben.

Wie schon 2006, so waren auch im vergangenen Jahr Software-Entwickler besonders gefragt. Allein 6.534 Offerten erschienen für Programmierer, über 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Noch stärker stieg das Interesse an Internet-Spezialisten, wenn auch auf geringerer Basis. Nach 662 Stellen im Jahr 2005 und 893 ein Jahr darauf wurden 2007 in diesem Bereich 1.265 freie Positionen ausgeschrieben. Größer als 2006 war auch die Nachfrage nach Netz-, Datenbank- sowie Systemspezialisten.

Bei der regionalen Verteilung an freien IT-Stellen liegt erneut Bayern klar vorn. Mittlerweile entfallen ein Fünftel der Angebote (5.645 Offerten) auf das südlichste Bundesland. Es folgen Baden-Württemberg mit 15 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit zwölf Prozent.



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