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Written by weblog2 on September 17th, 2011 in Internet.

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Elektronik-Fertigung Deutschland

Written by weblog2 on February 17th, 2010 in Wirtschaft.

Trotz hoher Kompetenz sehen deutsche Elektronik-Fertiger keine Chance, an den ‘echten’ Massenmärkten teilzunehmen.

“Billige Massenserien von Consumer-Elektronik werden angesichts ostasiatischer Konkurrenz in Deutschland nicht zu realisieren sein”, berichtet Wolfgang Peter, Geschäftsführer von Vierling Production der Wirtschaftszeitung Produktion.

Der Trend, Elektronik-Fertigung an EMS-Anbieter (Electronic Manufacturing Services) auszulagern, hält zwar an: Während der Welt-Elektromarkt in 2008 um drei Prozent anwuchs, konnten die EMS-Anbieter ihre Umsätze um 12,5 % steigern.

“Die Elektronik-Industrie im Gesamten ist für Deutschland enorm wichtig, weil es eine der beschäftigungsintensivsten Branchen und zugleich Schrittmacher für viele Produkte in der Industrie ist”, betont Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele von der TU Darmstadt Produktion gegenüber. Auf dem Weltmarkt aber spielen deutsche Anbieter eine untergeordnete Rolle.

In erster Linie fertigen asiatische EMS-Anbieter hohe Stückzahlen für große OEM-Konzerne, während in Deutschland kleine und mittlere, technisch komplexe Serien produziert werden. “Wir konzentrieren uns auf die Fertigung hochwertiger Baugruppen in kleinen und mittleren Losgrößen”, bestätigt Peter. Laut Professor Abele genügen diese Nischen auf Dauer nicht: “Um langfristig wieder marktführend auch auf Massenmärkten zu werden, muss dringend überlegt werden, was hier getan werden kann. Welche Endprodukte können wir hier entwickeln und in großer Stückzahl fertigen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen?”

Dafür sieht Peter wenig Chancen: “Überkapazitäten und zunehmender Preisdruck bei wenig anspruchsvollen Fertigungsprojekten kennzeichnen die EMS-Branche. Verstärkt wird dies durch preisaggressive Anbieter aus den Billiglohnländern.”

Große Zweifel hegt auch Randall Sherman, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts New Venture Research: “Nicht-asiatische Anbieter haben Chancen vor allem bei kleinen bis mittleren Losgrößen mit hoher Produkt-Varianz. Massenware wie Handys, Notebooks und Consumer Electronics bleiben aller Voraussicht nach sowohl aus Kostengründen als auch aufgrund ihrer Lieferketten in Asien.”

Neuer Microblog Dienst gestartet

Written by weblog2 on February 17th, 2010 in Web 2.0.

Unter blogs.bb6.org ist eine neuer Microblog Dienst – ähnlich Twitter – gestartet.

Hier kann man beim Mikroblogging kurze Texte bis 140 Zeichen schreiben, Bilder hochladen, Persönliche Nachrichten an andere Mitglieder senden, Kontakte pflegen und mehr. Ziel ist Social Media news gemeinsam zu bloggen aber man kann so auch mit Freunden in Kontakt bleiben.

Microblog
Microblog – bis 140 Zeichen Texte schreiben

Der Online-Dienst blogs.bb6.org stellt jedem Nutzer eine sogenannte Micro-Blogging-Seite zur Verfügung, auf der User, wenn kostenlos registriert, mit maximal 140 Zeichen Texte publizieren können.

ZDF-Politbarometer Januar 2010

Written by weblog2 on January 15th, 2010 in Recht.

Mehrheit bescheinigt der Bundesregierung einen schlechten Start Union legt zu, FDP verliert erneut

Zu Beginn des Jahres kann die CDU/CSU in der politischen Stimmung deutlich zulegen, nach 37 Prozent im Dezember kommt sie jetzt auf 41 Prozent. Einbußen hat hingegen die SPD, die aktuell 26 Prozent (minus 2) erreicht. Die FDP verliert zum zweiten Mal in Folge und liegt jetzt bei 9 Prozent (minus 1). Linke (9 Prozent) und Grüne (12 Prozent) bleiben im Vergleich zum Vormonat konstant.

Wenn bereits am nächsten Sonntag gewählt würde, würden längerfristige Überzeugungen und Bindungen an die Parteien sowie koalitionstaktische Überlegungen eine etwas größere Rolle spielen. Dies berücksichtigt die Politbarometer-Projektion: Die CDU/CSU erhielte danach 36 Prozent (plus 1), die SPD unverändert 25 Prozent, die FDP käme auf 11 Prozent (minus 1), die Linke erneut auf 11 Prozent und die Grünen auf 12 Prozent (plus 1). Die sonstigen Parteien zusammen erreichten 5 Prozent (minus 1).

Eine Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, die schwarz-gelbe Bundesregierung habe einen schlechten Start hingelegt: 61 Prozent bezeichnen die Zusammenarbeit der Koalitionspartner in den ersten zwei Monaten als schlecht, nur knapp ein Drittel als gut (31 Prozent; weiß nicht: 8 Prozent). Lediglich die Anhänger der FDP stellen der Regierung ein eher positives Zeugnis aus (gut: 55 Prozent, schlecht: 41 Prozent), die CDU/CSU-Anhänger sind in dieser Frage gespalten (gut: 48 Prozent, schlecht: 48 Prozent), und die Anhänger aller Oppositionsparteien sehen mehrheitlich Defizite. Das anstehende Treffen der Koalitionsspitzen weckt in diesem Zusammenhang keine großen Hoffnungen: 44 Prozent rechnen danach mit einer Verbesserung bei der Zusammenarbeit der Regierung, 50 Prozent gehen nicht davon aus (weiß nicht: 6 Prozent).

Dem Vorwurf, Kanzlerin Angela Merkel gebe zu wenig den Kurs in der Bundesregierung vor, stimmen 52 Prozent der Befragten zu, 37 Prozent sehen dies nicht so (weiß nicht: 11 Prozent). Dabei unterscheiden sich die Einschätzungen der Parteianhängerschaften deutlich. Während sich nur 37 Prozent der CDU/CSU-Anhänger und 37 Prozent der FDP-Anhänger der Kritik anschließen, teilen diese 64 Prozent der SPD-, 54 Prozent der Linken- und 62 Prozent der Grünen-Anhänger.

Der Rückhalt Angela Merkels in der eigenen Partei wird von den meisten Befragten angezweifelt. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent), und damit deutlich weniger als noch im Oktober letzten Jahres (49 Prozent), meint, die CDU stehe voll hinter der Politik der Kanzlerin, 57 Prozent (Okt. 09: 37 Prozent) verneinen dies (weiß nicht: 11 Prozent). Ähnlich ist die Einschätzung bei Horst Seehofer: Dass der CSU-Chef von der eigenen Partei voll unterstützt wird, sehen nur 31 Prozent so, 48 Prozent glauben dies nicht (weiß nicht: 21 Prozent). Beim neuen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel gehen 36 Prozent davon aus, die SPD stehe voll hinter ihm, 40 Prozent sind gegenteiliger Meinung, und 24 Prozent können das nicht beurteilen. Dagegen glaubt mit 72 Prozent eine klare Mehrheit, dass der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle in seiner Partei vollen Rückhalt besitzt, 15 Prozent sind skeptisch (weiß nicht: 13 Prozent).

Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Steuerentlastungen werden weiterhin sehr kritisch beurteilt. Nach 53 Prozent im Oktober und 58 Prozent im November letzten Jahres lehnen jetzt 64 Prozent aller Befragten steuerliche Entlastungen angesichts der hohen Verschuldung des Staates ab. Nur 31 Prozent sprechen sich dafür aus (Okt. 09: 42 Prozent; Nov. 09: 38 Prozent), und 5 Prozent äußern sich nicht.

In der Diskussion über christlich-traditionelle Werte in der CDU meint eine Mehrheit aller Befragten (60 Prozent) und auch der CDU/CSU-Anhänger (62 Prozent), diese sollten in der Politik der Partei keine größere Rolle spielen. Dagegen wünschen sich 34 Prozent (CDU/CSU-Anhänger: 36 Prozent) einen größeren Einfluss (weiß nicht: 6 Prozent).

Auf Platz eins der nach Ansicht der Befragten wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt unverändert Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, er erreicht auf der Skala von +5 bis -5 einen verbesserten Durchschnittswert von 2,4 (Dez. 2,2). Platz zwei hält Bundeskanzlerin Angela Merkel, auch mit einem leichten Plus und einem Wert von 1,9 (Dez. 1,8). Danach folgen mit deutlichem Abstand Arbeitsministerin Ursula von der Leyen mit 1,3 (Dez. 1,3) und Wolfgang Schäuble mit 0,9 (Dez. 0,8) vor Sigmar Gabriel mit 0,5 (Dez. 0,7), Frank-Walter Steinmeier mit 0,5 (Dez. 0,8) und Philipp Rösler ebenfalls mit 0,5 (Dez. 0,5). Außenminister Guido Westerwelle wird aktuell mit 0,2 (Dez. 0,3) bewertet. Deutlich im Negativbereich bleiben Gregor Gysi mit minus 0,7 (Dez. minus 0,8) und Oskar Lafontaine mit minus 0,9 (Dez. minus 1,0).

Die Umfragen zum Politbarometer wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 12. bis 14. Januar 2010 bei 1256 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in ganz Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 29. Januar 2010.

Internet Explorer 8 Sicherheits-Studie

Written by weblog2 on November 13th, 2009 in Internet.

Gemäß einer unabhängigen Studie von Cenzic Inc. wurden im ersten Halbjahr 2009 nur 15 Prozent aller Schwachstellen in Browsern beim Internet Explorer festgestellt.

44 Prozent der Schwachstellen wurden bei Firefox identifiziert, bei Safari 35 Prozent und bei Opera 6 Prozent. Alle Web-Browser zusammen waren für 8 Prozent der Schwachstellen im Internet verantwortlich, zu 90 Prozent kommerzielle Web-Anwendungen und zu 2 Prozent Web-Server. Die vollständige Studie lässt sich unter cenzic.com als PDF herunterladen.

Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie von NSS Labs testete aktuelle Browser-Versionen darauf, wie viele Angriffe diese durch schädliche Software und Phishing abwehren konnten. Der Internet Explorer 8 warnte bei 81 Prozent der gefährlichen Downloads, deutlich mehr als Firefox 3 (27%), Safari 4 (21%), Chrome 2 (7%) und Opera 10 (1%). Bei 83 Prozent aller Phishing-Seiten gab der Internet Explorer 8 Warnmeldungen aus, gefolgt von Firefox 3 (80%), Opera 10 (54%), Chrome 2 (26%) und Safari 4 (2%).

Der vor kurzem veröffentlichte siebte Microsoft Security Intelligence Report zeigt, dass der in Internet Explorer 8 eingeführte SmartScreen-Filter einen messbaren Schutz vor Phishing- und Malware-Angriffen bietet. Obwohl der Anteil “verschiedener unerwünschter Software” von 35 Prozent der Malware-Aufrufe im zweiten Halbjahr 2008 auf 44,5 Prozent im ersten Halbjahr 2009 stieg, sank der Anteil der bereinigten Computer für diese Kategorie von 22,8 Prozent auf 14,9 Prozent. Dies lässt schließen, dass SmartScreen und ähnliche Technologien diese Bedrohungen höchstwahrscheinlich erfolgreich abfangen, bevor sie auf Computer heruntergeladen werden.

Der Report bewies auch, dass Best Practices in einzelnen Ländern zu einer ständigen Reduzierung des Malware-Befalls geführt haben. So war zum Beispiel in Deutschland die Infektionsrate von PCs mit Schadsoftware mit 0,3 Prozent deutlich geringer als der weltweite Durchschnitt von 0,87 Prozent. Dies lag an einer engen Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Providern und Partnern. In Deutschland ging die größte Gefahr im ersten Halbjahr 2009 von Trojanern aus, die auf 39,5 Prozent aller infizierten Computer entdeckt wurden, gefolgt von Trojaner-Downloadern (18,7%), Adware (13,0%), Würmern (6,7%) und Backdoors (4,5%).



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